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Museumsausstellungen: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Schattenhain Wiki
 
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== Das Erdgeschoss ==
== Das Erdgeschoss ==
⇒ Direkt links neben dem Empfangsbereich beginnt der Rundgang durch die Dauerausstellungen. ⇐
=== Die Naturausstellung ===
Die '''Enklave des Cenarius''' betreut hier den naturkundlichen Bereich des Museums und ermöglicht Besuchern einen Einblick in die heimische Pflanzen- und bedingt auch Tierwelt [[Königreich Lichthafen|Lichthafens]]. Ziel dieser Ausstellung ist es, Wissen über die Natur zu bewahren, ökologische Zusammenhänge verständlich zu vermitteln und das Wirken der Druiden des Hains näherzubringen.
Das Herzstück des Bereichs bildet eine umfangreiche Sammlung lebender Heil- und Nutzpflanzen, die in speziell angefertigten Pflanzenregalen kultiviert werden. Besucher können hier zahlreiche bekannte Kräuter unserer Heimat aus nächster Nähe betrachten und mehr über ihre Herkunft, Verwendung und besonderen Eigenschaften erfahren. Aus Sicherheitsgründen können einige besonders seltene oder gefährliche Pflanzen nicht lebendig ausgestellt werden. Für diese wurden naturgetreue Nachbildungen angefertigt, die dennoch einen authentischen Eindruck vermitteln und den vollständigen Überblick über die Pflanzenwelt ergänzen. Die Pflege sämtlicher Pflanzen erfolgt ausschließlich durch die Druiden des Hains, welche die Gewächse regelmäßig versorgen und zugleich für ihre eigenen naturkundlichen Arbeiten nutzen.
'''Die Informationstafeln:'''
<blockquote>'''Diese umfasst:'''
* eine lebende Kräuterausstellung mit zahlreichen heimischen Pflanzen: u.a. Ankerkraut, Arthas Träne, Azharas Schleier, Blassblatt, Druidenkraut, Eisdorn, Flammenkappe, Flitzdistel, Flussknospe, Fuchsblume, Golddorn, Goldklee, Maguskönigskraut, Meeresstängel, Mondbeeren, Teepflanze, Regenmohn, Schattenjasmin, Schneelilie, Seidenkraut, Sonnengras, Sturmwinde, Teufelsgras, Tigerlilie, Traumblatt, Traumlaub, Traumwinde, Urflechte, Winterbiss, Würgetang, Zottelkappe
* naturgetreue Nachbildungen seltener oder gefährlicher Gewächse Nachbildungen: u.a. Frostlotus, Geisterpilz, Goldener Sansam, Khadgars Schnurrbart, Schwarzer Lotus
</blockquote>[[Datei:Naturausstellung.jpg|mini]]
Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung ist das Meerwasserbecken, das sowohl der Forschung als auch dem Schutz der heimischen Meereswelt dient. Hier werden verletzte oder geschwächte Meeresbewohner aufgenommen, gepflegt und – sofern möglich – nach ihrer Genesung wieder in die Freiheit entlassen. Gleichzeitig vermittelt die Ausstellung Wissenswertes über die Tierwelt unserer Küsten, ihre Lebensräume und die Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Natur.
Der gesamte naturkundliche Bereich steht unter der Aufsicht der Enklave des Cenarius. Sämtliche Pflanzen, Tiere und Ausstellungsstücke werden regelmäßig gepflegt, überwacht und bei Bedarf erweitert, sodass die Ausstellung auch künftig mit neuen Erkenntnissen und Exponaten wachsen kann. Die enge Zusammenarbeit zwischen Museum und Hain trägt dazu bei, das Wissen über Flora, Fauna und das natürliche Gleichgewicht unserer Heimat dauerhaft zu bewahren.
<br>
<blockquote>Ansprechpartner: Myrralune Velas und die Enklave des Cenarius</blockquote>


=== Das Drachenskelett ===
=== Das Drachenskelett ===
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Im Zentrum dieser Ausstellung erhebt sich das gewaltige Skelett eines längst auf Kitar verendeten '''Blau-Drachen'''. Zwischen den mächtigen Rippen und den gewundenen Knochen sind noch immer Spuren jener gewaltigen Kreatur zu erkennen, die einst Himmel und Magie beherrschte. Kristalline Wucherungen der ehemaligen arkanen Verseuchung seiner Umgebung und magische Rückstände zeugen davon, dass es sich bei diesen Überresten keineswegs um die gewöhnlichen Knochen eines Tieres handelt. Zur Veranschaulichung seiner ehemaligen Wirkung auf seine Umgebung im Schattenwald kann man nicht nur die Nachbauten der kristallinen Wucherungen sondern unter einem Schutzglas ebenfalls ein Original begutachten. Das vollständig erhaltene Skelett sowie die magische Illusion bieten Besuchern einen seltenen Einblick in den Körperbau eines solchen Drachen und vermitteln zugleich eine Vorstellung von der gewaltigen Größe dieser Wesen.   
Im Zentrum dieser Ausstellung erhebt sich das gewaltige Skelett eines längst auf Kitar verendeten '''Blau-Drachen'''. Zwischen den mächtigen Rippen und den gewundenen Knochen sind noch immer Spuren jener gewaltigen Kreatur zu erkennen, die einst Himmel und Magie beherrschte. Kristalline Wucherungen der ehemaligen arkanen Verseuchung seiner Umgebung und magische Rückstände zeugen davon, dass es sich bei diesen Überresten keineswegs um die gewöhnlichen Knochen eines Tieres handelt. Zur Veranschaulichung seiner ehemaligen Wirkung auf seine Umgebung im Schattenwald kann man nicht nur die Nachbauten der kristallinen Wucherungen sondern unter einem Schutzglas ebenfalls ein Original begutachten. Das vollständig erhaltene Skelett sowie die magische Illusion bieten Besuchern einen seltenen Einblick in den Körperbau eines solchen Drachen und vermitteln zugleich eine Vorstellung von der gewaltigen Größe dieser Wesen.   


==== Die Informationstafel: ====
'''Die Informationstafel:'''<blockquote>Was heute als eindrucksvolles Ausstellungsstück hier zu sehen ist, befand sich einst tief im Schattenwald und konnte dort nicht dauerhaft verbleiben. Die Überreste des Blau-Drachen sind noch immer von arkaner Energie durchdrungen, die über lange Zeit die unmittelbare Umgebung beeinflusst und insbesondere die Pflanzen verändert hatte. Besondere Vorsicht war geboten, da die Umgebung auf andere Magieformen reagieren konnte und bereits zur Entstehung einer arkanen Anomalie beigetragen hatte. Die Krone und der Magierzirkel entschieden daher, die Überreste aus dem Wald zu entfernen, um der Umgebung eine natürlich Regeneration zu ermöglichen und die wertvollen Knochen vor illegalem Abbau zu schützen. Für den Abtransport wurden Teile des Skeletts abgebaut und magisch untersucht. Fern vom ursprünglichen Fundort wurden die Überreste unter kontrollierten Bedingungen wieder zusammengesetzt, abgesichert und für ihre heutige Ausstellung vorbereitet. Das Skelett befindet sich daher weiterhin in einem Bann Feld und wird durch magische Schutzmaßnahmen stabilisiert. Weitere Informationen zur Geschichte des Drachen erwarten euch im gegenüberliegenden Raum.
<blockquote>Was heute als eindrucksvolles Ausstellungsstück hier zu sehen ist, befand sich einst tief im Schattenwald und konnte dort nicht dauerhaft verbleiben. Die Überreste des Blau-Drachen sind noch immer von arkaner Energie durchdrungen, die über lange Zeit die unmittelbare Umgebung beeinflusst und insbesondere die Pflanzen verändert hatte. Besondere Vorsicht war geboten, da die Umgebung auf andere Magieformen reagieren konnte und bereits zur Entstehung einer arkanen Anomalie beigetragen hatte. Die Krone und der Magierzirkel entschieden daher, die Überreste aus dem Wald zu entfernen, um der Umgebung eine natürlich Regeneration zu ermöglichen und die wertvollen Knochen vor illegalem Abbau zu schützen. Für den Abtransport wurden Teile des Skeletts abgebaut und magisch untersucht. Als sicherste und effektivste Lösung zu Reduktion der arkanen Energie erwies sich schließlich die Kombination aus Bann Feld und Verzauberung. Fern vom ursprünglichen Fundort wurden die Überreste unter kontrollierten Bedingungen wieder zusammengesetzt, abgesichert und für ihre heutige Ausstellung vorbereitet. Das Skelett befindet sich daher weiterhin in einem Bann Feld und wird durch magische Schutzmaßnahmen stabilisiert. Informationen zur Geschichte des Drachen erwarten euch im gegenüberliegenden Raum.</blockquote>
 
Ansprechpartner: Estragon McEfferd und der Magierzirkel</blockquote>
 
⇒ Durchquert ihr nun die Tür gegenüber dem Drachenskelett, gelangt ihr direkt in den Innenhof. ⇐
 
=== Der Innenhof ===
[[Datei:Museum_Innenhof.jpg|links|mini|474x474px]]
Mitten im Museum befindet sich ein begrünter Innenhof, der als ruhiger Rückzugs- und Durchgangsbereich zwischen den Ausstellungen dient. Ein plätschernder Brunnen, üppige Pflanzen und ein natürliches Rankendach verleihen diesem Ort eine angenehme, entspannte Atmosphäre. Zwei Sitzbänke laden Besucher dazu ein, einen Moment zu verweilen. Schmetterlinge und die liebevoll gestaltete Bepflanzung unterstreichen den friedlichen Charakter des Innenhofs und schaffen einen kleinen Ort der Erholung. Von hier aus führen zwei Wege in weitere Bereiche des Museums.
 
⇒ Eine weitere Tür führt euch zu den wichtigen geschichtlichen Ereignissen. ⇐


=== Die Lichthafener Handelsbeziehungen ===
[[Datei:Handelsrouten von Lichthaften.jpg|mini]]
Links in den Regalen werden ''Aufzeichnungen vergangener Handelsfahrten, Reiseberichte und historische Karten aus dem Archiv Lichthafens verwahrt. Sie dokumentieren die Entwicklung der Handelswege Kitars und geben Einblick in die Waren, Völker und Häfen, mit denen die Insel im Laufe ihrer Geschichte in Verbindung stand.''


Gleich daneben findet sich eine Große Karte der Lichthafener Handelsrouten. Die Insel Kitar liegt südlich von Kalimdor. Das Königreich verfolgt eine exportorientierte Wirtschaftspolitik. Ziel ist es, die eigenen Erzeugnisse auf den Märkten Azeroths zu platzieren, Handelsbeziehungen auszubauen und gegenüber anderen Ländern eine möglichst günstige Handelsbilanz zu erzielen. Die hier ausgestellte Karte zeigt die drei großen Handelsrouten des Königreichs Lichthafen. Sie verbinden Kitar mit den Häfen und Handelsplätzen Kalimdors, der Östlichen Königreiche sowie den Inselregionen Azeroths. Die Karte macht damit sichtbar, was für die Insel Kitar von besonderer Bedeutung ist: Kitar ist nicht lediglich ein abgelegener Punkt im Meer, sondern ein Knotenpunkt eines weitreichenden Handelsnetzes.
=== Wichtige geschichtliche Ereignisse ===
'''<big>Lichthafen früher</big>'''[[Datei:Geschichtliche Ereignisse 1.jpg|links|mini|300x300px]]''"Stumme Zeugen einer vergangenen Zeit ragen aus dem wuchernden Grün empor. Wo einst das Lachen von Siedlern erklang, herrscht nun nur noch das Wispern des Windes in den verfallenen Hallen des Gutes, welches die Natur sich unerbittlich zurückeroberte." [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Neu-Avalon,_vor_Lichthafen_(Jahr_39_/_2013)*Jahr&#x20;34]''
 
'''Die Informationstafel:'''<blockquote>Infolge einer arkanen Anomalie, die durch eine beschädigte Sognadel (ein Überbleibsel der Ankunft des Blaudrachen) ausgelöst wurde, mussten die ursprünglichen Allianz-Siedler die Insel fluchtartig verlassen. Viele Siedler wurden durch die entstandene massive arkane Druckwelle getötet. Das florierende Kitar wurde über Nacht aufgegeben, zurück blieb eine Infrastruktur, die dem langsamen Verfall preisgegeben war. [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Neu-Avalon,_vor_Lichthafen_(Jahr_39_/_2013)*Jahr&#x20;34&#x20;-&#x20;40] Gut sechs Jahre lang blieb die Insel sich selbst überlassen. Während die Allianz die Insel als "''verlorenes Territorium''" abschrieb, holte sich die Natur Felder und Gärten zurück. Die Gebäude dienten in dieser Zeit höchstens als flüchtiger Unterschlupf für die im Wald verbliebenen Trollstämme oder ansässige Tiere. [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Lichthafen_(Jahr_40_/_2014_bis_43_/_2017))*Jahr&#x20;40] Die Ankunft der Flüchtlinge aus Neu Avalon markierte den Wendepunkt. Sie fanden die Insel in einem Zustand fortgeschrittener Erosion vor, erkannten jedoch das Potenzial der soliden Grundmauern. Mit der Hilfe der Kirin Tor wurde das Problem der Sognadel gelöst, was die Neugründung von [[Königreich Lichthafen|Lichthafen]] ermöglichte.</blockquote>''"Die alte Allianz-Siedlung lehrt uns, dass Beständigkeit ein Privileg ist, das jeden Tag aufs Neue gegen die Mächte des Chaos verteidigt werden muss."''


==== '''Folgende Häfen sind verzeichnet (von Links nach Rechts):''' ====
* Azurmythosinsel, '''die Exodar'''
* Feralas, '''die Mondfederfeste'''
* Kitar, '''Hauptstadt''' '''Lichthafen'''
* Uldum, '''Ankhaten'''
* Tanaris, '''Gadgetzan'''
* Düstermarschen, '''Theramor'''
* Echoinseln, '''Dunkelspeere'''
* Durotar, '''Hauptstadt''' '''Orgrimmar'''
* Boreanische Tundra, '''Valianz Feste'''
* Heulender Fjord, '''Hafen von Valgarde'''
* Suramar, '''Hauptstadt Suramar'''
* Pandaria, '''Jadewald'''
* Schlingendorntal, '''Beutebucht'''
* Sturmwind, '''Hauptstadt Sturmwind'''
* Sumpfland, '''Hafen von Menethil'''
* Immersangwald, '''Hauptstadt Silbermond'''
* Schattenhochland, '''Hochstade'''
* Sümpfe des Elends, '''Kraulsumpf'''


Neben der Karte geben ausgewählte Erzeugnisse einen kleinen Einblick in das Leben auf Kitar: '''auf der Insel gewonnenes Zuckerrohr, Meersalz, Olivenöl, Seife, Organgenlikör und Kitarer Rum''' stehen stellvertretend für die natürlichen Ressourcen und die handwerklichen Erzeugnisse, mit denen Kitar seinen Platz im Handel Azeroths gefunden hat. Die Ausstellung versteht sich damit nicht nur als Darstellung eines Ortes auf der Karte, sondern als Blick auf Kitar als lebendigen Teil der Welt Azeroths.
'''<big>Das Drachenskelett</big>'''[[Datei:Geschichtliche Ereignisse 2.jpg|mini]]''"Vor Euch liegt das gewaltige Skelett eines Blaudrachen, tief im Schattenwald verborgen. Obgleich der Drache längst gefallen ist, durchziehen noch immer arkane Energien seine Überreste – und prägen seine Umgebung auf einzigartige Weise." [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Kitar,_lange_vor_Lichthafen_(Jahr_-10.000_bis_Jahr_38)*Jahr&#x20;34]''


=== Die königliche Ausstellung ===
'''Die Informationstafel:'''<blockquote>Nach dem Nexuskrieg rettete sich ein geschwächter Blaudrache gemeinsam mit einigen seiner Anhänger und mithilfe einer Sog-Nadel auf die Insel. Die Strapazen der Flucht und die vorangegangenen Kämpfe forderten jedoch ihren Tribut: Nahe der Küste des Schattenwaldes verendete das mächtige Wesen. Seine Gefolgschaft blieb zurück, vertiefte ihre Studien der arkanen Künste und setzte ihr Wirken auf der Insel fort. Dieses Ereignis hatte auch erheblichen Einfluss auf die damals hier lebenden Wald Trolle, später die Schwarzborken. [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Das_Jahr_48_/_2022*Jahr&#x20;48] Die fortgesetzten Forschungen am Skelett brachten neue Erkenntnisse über die gebundenen Energien, aber auch magische Probleme hervor. Gleichzeitig häuften sich Berichte über arkan bedingte Veränderungen im Umfeld – ein deutliches Zeichen für die anhaltende Macht des gefallenen Drachen und die wachsende Bedeutung dieses Ortes für den Magierzirkel. [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Das_Jahr_50_/_2024*Jahr&#x20;50] Zu Beginn des Jahres wurde das Drachenskelett unter großen Anstrengungen in die Stadt überführt. Am Magierzirkel gelang es schließlich, die unkontrollierten Energien zu bändigen und das Relikt zu sichern. Seit dem Ende des Jahres ist es im Museum ausgestellt und der Forschung wie auch der Erinnerung gewidmet. Die Druiden widmen sich seit dem der Wiederherstellung der dortigen Umwelt.</blockquote>''„Das Drachenskelett ist ein Relikt vergangener Macht und zugleich eine Quelle neuen Wissens – heute mahnt es uns an Kräfte, die jenseits unseres Verständnisses wirken.“''
Die königliche Ausstellung widmet sich Ihrer Majestät Leoly I. von Rabenfels und der noch jungen konstitutionellen Monarchie des Königreichs Lichthafen. Die hier versammelten Exponate stehen sinnbildlich für die verschiedenen Säulen der Krone: Herrschaft, Schutz, Verantwortung und die Verbundenheit zwischen Monarchie und Volk. Vom königlichen Flaggschiff über die Rüstung der Rabenwache bis hin zu Diadem, Szepter und Thron der Königin geben sie einen Einblick in die sichtbaren Zeichen und Traditionen des Königshauses. Gemeinsam erzählen die Exponate von Leoly I. von Rabenfels und dem Selbstverständnis der Krone im konstitutionellen Königreich Lichthafen.


[[Datei:Königliche Ausstellung 1.jpg|links|mini]]
'''Diadem der goldenen Dämmerung'''


Aus der Seele eines besiegten Fluchs geschmiedet, ist dieses Diadem das Manifest einer Königin. Ihre wahre Macht misst sich nicht an vernichteten Feinden, sondern daran, wie viele ihrer Kinder sie sicher nach Hause bringt. Einst verheerte das Metall als nekrotisches Amulett den Schattenwald, ehe Königin Leoly es von seiner Fäulnis befreite. Verschmolzen mit Feingold, Echtsilber, Diamanten und Tansaniten zu einer titanisch inspirierten orbitalen Matrix, dient das Artefakt keiner Zerstörung mehr: Das Diadem der goldenen Dämmerung tritt direkt mit der Seele seiner Trägerin in Resonanz und wacht als leuchtender Schutzschild über ganz Lichthafen.
'''<big>Die Gruft im Tristen Tal</big>'''[[Datei:Geschichtliche Ereignisse 3.jpg|links|mini]]''"Vor Euch liegt ein unterirdisches Gewölbe im sogenannten tristen Tal – ein düsterer Ort nahe der Stadtgrenze zum Schattenwald. Einst als Gefängnis für mächtige Magiewirker errichtet, birgt dieses uralte Bauwerk die Spuren zahlloser Schicksale und gescheiterter Fluchtversuche." [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Kitar,_lange_vor_Lichthafen_(Jahr_-10.000_bis_Jahr_38)*bis&#x20;Jahr&#x20;38]''


[[Datei:Königliche Ausstellung 2.jpg|mini]]'''Das Szepter unserer Königin:'''
'''Die Informationstafel:'''<blockquote>Zur Zeit des Höhepunkts des Nachtelfenreiches unter Königin Azshara wurde fernab der großen Städte ein unterirdisches Magiergefängnis errichtet. Hier sollten magiebegabte Feinde gefangen gehalten und durch mächtige arkane Sicherungen an jeder Flucht gehindert werden. Als der Krieg der Ahnen tobte und das Reich ins Wanken geriet, wurden die Gefangenen ihrem Schicksal überlassen. Verzweifelt versuchten sie, die magischen Siegel zu brechen – doch keiner entkam. Mit der Zerstörung des Brunnens der Ewigkeit und der Teilung der Welt wurde das Gefängnis auf die heutige Insel getragen. Weder die Schwarzborken-Trolle noch spätere Bewohner betraten das Gewölbe. Erst eine Hochelfe namens Nynaeve al'Meara drang mit einer Expedition hinein – doch sie und ihre Begleiter fanden dort den Tod. Ihre Versuche deaktivierten jedoch viele der alten Sicherungen und machten das Gewölbe erstmals zugänglich. Ein Dunkeleisenzwerg nutzte das verfallene Gefängnis für seine eigenen Forschungen. Getrieben von Trauer versuchte er, seine Familie dem Tod zu entreißen. Seine Experimente scheiterten, und sein Geist blieb an diesen Ort gebunden. Eine Expedition unter der Gnomin Tinka drang in das Gewölbe vor, wurde jedoch von verbliebenen magischen Sicherungen eingeschlossen. Die gesamte Gruppe kam ums Leben, während der ruhelose Geist des Zwerges weiterhin über den Ort wachte. Im Jahr 42 hatte der Magierzirkel zwar damit begonnen das Gewölbe zu erforschen, konnte allerdings aufgrund der vorherrschenden baulichen Umstände keine größeren Erfolge vermelden. [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Lichthafen_(Jahr_40_/_2014_bis_43_/_2017)*Jahr&#x20;43] Nachdem verschiedene Institutionen Lichthafens Problemen mit einem Nekromanten nachgingen und das alte [[Magier Gefängnis|Gewölbe im Tristen Tal]] in diesem Zuge gesichert werden konnte, wurde ein großes Grabungslager errichtet. Unter Leitung der Archäologischen Gesellschaft Lichthafen gelang erstmals eine erfolgreiche Sicherung des Gewölbes. Das marode Bauwerk wurde stabilisiert, Wasser abgepumpt und erste systematische Forschungen eingeleitet, welche die hier zu lesenden Ergebnisse lieferte.</blockquote>''„Was einst als Gefängnis errichtet wurde, ist heute ein Ort der Erkenntnis – doch seine Schatten reichen vielleicht tiefer, als es jedes Licht zu erhellen vermag.“''


Als Geschenk der Bürger und Honoratioren von Lichthafen kurz nach der Krönung überreicht, steht das aus edlem Gold gefertigte Szepter für das tiefe Vertrauen zwischen Volk und Krone. Es wurde von der örtlichen Goldschmiede in aufwendiger Handarbeit erschaffen und verziert. Als sichtbares Zeichen der konstitutionellen Ordnung symbolisiert es nicht bloß Herrschaft, sondern die Verantwortung der Monarchin als Hüterin des Rechts und Schutzpatronin der Insel. Die Namen der Schenkenden mögen in den Hallen der Geschichte verblasst sein, doch das Szepter erinnert bis heute an den Tag, an dem Volk und Königin ihr gemeinsames Schicksal besiegelten.[[Datei:Königliche Ausstellung 3.jpg|links|mini]]
'''Der Thron unserer Königin:'''


Aus seltenem, tiefdunklem Ebenholz geschnitzt, bildet dieser Thron das würdevolle Zentrum der konstitutionellen Monarchie Lichthafens. Das Holz ist mit aufwendigen Reliefs von Raben verziert – dem Wappentier von Königin Leoly. Das tief violette Polster setzt einen edlen Akzent und symbolisiert seit jeher den königlichen Stand sowie die magische Verbundenheit der Krone mit dem Reich. Der Thron verbindet schlichte Eleganz mit mächtiger Symbolik: Er steht für Standhaftigkeit, Schutz und das Versprechen der Königin, ihr Amt stets zum Wohle ihres Volkes auszuüben.[[Datei:Königliche Ausstellung 6.jpg|mini|315x315px]]
'''<big>Kampf gegen die Schwarzborken</big>'''[[Datei:Geschichtliche Ereignisse 4.jpg|mini]]''"Im Dickicht des Schattenwaldes rühren sich die Ureinwohner, die Schwarzborken Trolle. Lichthafener Streiter stellen sich den anstürmenden Trollen, die ihr Territorium mit aller Wildheit verteidigen" [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Kitar,_lange_vor_Lichthafen_(Jahr_-10.000_bis_Jahr_38)*bis&#x20;Jahr&#x20;38]''
'''Standarte Königreich Lichthafen:'''


Diese Standarte, gezeichnet vom Gefechts, wurde im Dezember des Jahres 50' im Kampf gegen den Nekromanten und seinen Lich erhoben. Ihre goldbestickten Kanten sind von Ruß gezeichnet, das einst makellose Tuch trägt die Spuren des Schlachtfeldes. Doch mehr als nur ein Banner ist sie ein Symbol des Widerstands. Sie wurde getragen von jenen, die sich der drohenden Finsternis entgegenstellten, gar ein Leuchtfeuer der Hoffnung inmitten der Schatten. Als der Feind fiel, waren es dieses Banner, die zuletzt im kalten Wind über den Ruinen des Verderbens wehte – ein Zeugnis des Sieges der Lebenden über die Unheiligen. Ein Relikt der Tapferkeit jener, die für Lichthafen kämpften und siegten.
'''Die Informationstafel:'''<blockquote>Nach der Implosion des Brunnens der Ewigkeit und der Spaltung des Kontinents trennte sich die heutige Insel (welche von den Trollen "Rokh'watha“ genannt wurde) von Kalimdor und verschob sich in den Wirren der Teilung mitten ins Meer hinein. Die Schwarzborken lebten von nun an in Stämme aufgeteilt, abgeschottet und ungestört auf der Insel. Erst im Jahr 25 wurden Sie von der Kolonisierung der Allianz gestört. Die Trolle hatten als Ureinwohner ein berechtigtes Interesse daran, ihre schwindenden Lebensräume zu schützen. Erste Grenzstreitigkeiten waren die Folge. Nach dem Nexus Krieg im Jahr 34 rettete sich einer der Blaudrachen mit einigen Anhängern und der Hilfe einer Sog Nadel auf die Insel. Die Trolle deuteten das Ereignis wohl als einen "Loa“. Daraus resultierten erste stärkere Angriffe der noch gespaltenen Troll Stämme gegen die Allianz Siedler. Später schlossen sich die Stämme zusammen. [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Vor_der_großen_Katastrophe_(Jahr_44_/_2018)*Jahr&#x20;43&#x20;bis&#x20;44] Seit Anfang des Jahres 43 hatten die Spannungen zwischen der Bramswacht und den einheimischen Schwarzborken-Trollen enorm zugenommen. Es kam zu weiteren Grenzüberschreitungen und zunehmenden Konflikten. Diese aufkeimende Bedrohung wurde letztlich in einer großen Schlacht im Schattenwald getilgt. Zwar wurden die Schwarzborken vernichtend geschlagen, doch fielen auch unzählige Bewohner Lichthafens in dieser Schlacht. Letzte Reste der Schwarzborken starben bei Piratenüberfällen, welche die Situation für sich ausnutzten.</blockquote>''"Der Schattenwald bleibt ein Teil unserer Identität – ein Ort der Gefahr, der uns mahnt, der Natur mit Respekt zu begegnen. Nicht vergessen sollten wir aber auch die Trolle und deren Geschichte."''


[[Datei:Königliche Ausstellung 4.jpg|mini|links]]


'''Das Flaggschiff "Madaya"'''
'''<big>Angriff der Legion</big>'''[[Datei:Geschichtliche Ereignisse 5.jpg|links|mini]]''"Der Himmel über Kitar färbte sich in ein giftiges Grün, als die flammenden Boten des Untergangs herabfuhren. Ein Moment, in dem die Hoffnung selbst unter der Last der dämonischen Übermacht zu zerbrechen drohte." [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Vor_der_großen_Katastrophe_(Jahr_44_/_2018)*Jahr&#x20;44]''


Die ''Madaya'' ist als imposanter Zweidecker mit 80 Kanonen und einer Tonnage von 1900 Tonnen das einzige Kriegsschiff sowie das stolze Flaggschiff der Lichthafener Marine. Benannt nach Königin Leolys Tochter, Prinzessin Madaya von Lichthafen, sichert der mächtige Aushängeschild der Flotte mit einer Besatzung von 500 bis 700 Mann die Hoheitsgewässer der Insel vor Bedrohungen, Eindringlingen und Invasoren. Als detailliertes Schiffsmodell im Museum ausgestellt, steht die ''Madaya'' symbolisch für den militärischen Schutz, die Souveränität des Inselreichs auf See sowie die unprätentiöse Wachsamkeit der Krone über Land und Leute.
'''Die Informationstafel:'''<blockquote>Mit dem Beginn des weltweiten Eroberungsfeldzugs der Brennenden Legion wurde auch Lichthafen ins Visier genommen. Fünf Jahre an Kämpfen und Katastrophen haben sicherlich ihre Wunden hinterlassen und das Militär der Insel war durch die jüngsten Naga Angriffe noch immer stark geschwächt. Verteidigungsanlagen lagen brach oder mussten noch repariert werden. Kurz um, das Königreich war weitaus weniger gerüstet als notwendig gewesen wäre. Lichthafen musste unter dem Druck der Invasion überstürzt evakuiert werden. Die Stadt fiel in die Hände der Legion, die Kitar als strategischen Vorposten nutzte. Während die Hauptstreitkräfte der Legion an anderen Fronten Azeroths gebunden waren, formierten sich die Exilanten aus Lichthafen unter der Leitung der damaligen Regentin im Ausland neu. Der Widerstand gegen die Besatzer und der Wunsch auf eine baldige Rückkehr in die Heimat stärkte den Zusammenhalt zwischen den verschiedenen Völkern. Durch eine koordinierte Offensive auf den Hafen und viele anschließende Kämpfe gelang die endgültige Vertreibung der Legion von der Insel. Dieser Sieg ermöglichte die Rückkehr der ehemaligen Einwohner.</blockquote>''"Aus der Asche der dämonischen Verwüstung erhob sich ein neues Gemeinschaftsgefühl und auch Lichthafen wurde zum Symbol unbeugsamen Widerstands."''


[[Datei:Königliche Ausstellung 5.jpg|mini]]
'''Die Rüstung der Königsgarde:'''


Die dunkelgraue Rüstung der Königsgarde steht für den persönlichen Schutz der Monarchin. Die aus weniger als 100 Mann bestehende Hausgarde gilt als Leolys absolute Elite-Einheit, die sich durch eiserne Disziplin und erstklassige Ausbildung auszeichnet.
'''<big>Kampf gegen die Naga</big>'''[[Datei:Geschichtliche Ereignisse 6.jpg|mini]]''"Am sturmumtosten Strand nahe des Bauernhofes erheben sich Nagas aus den Fluten, um die Küste für sich zu beanspruchen, während Lichthafens Verteidiger ihnen entschlossen entgegentreten." [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Vor_der_großen_Katastrophe_(Jahr_44_/_2018*Jahr&#x20;44]''


Statt einer trägen, schweren Stahlplatte setzt die Garde auf eine zwar kostspielige, aber extrem leichte Konstruktion aus edlem Mithril, gehärtetem Leder und Kettengeflecht. Diese Bauweise gewährt den Gardisten maximale Agilität und ein blitzschnelles Eingreifen im Notfall. Im regulären Wachtdienst ist der Speer die bevorzugte Waffe, während im echten Kampf oft Langschwerter und Musketen, sowie andere, individuell angepasste Waffen zum Einsatz kommen. Die Rüstung trägt stolz die Symbolik des Hauses von Rabenfels, während ein Helmbusch aus dunklen Rabenfedern und die raubvogelartige Visierform das Wappentier – den Kolkraben – direkt im Erscheinungsbild der Königsgarde verewigen.
'''Die Informationstafel:'''<blockquote>Ab Mitte des Jahres kam es immer wieder zu vereinzelten Murloc Sichtungen, welche den Naga als Späher dienten. Die Naga erhoben anschließend Anspruch auf die Küstenregion und griffen aus dem Meer heraus an. Nach vielen Kämpfen mündete diese Bedrohung in einer großen Schlacht nahe dem Bauernhof. Zwar gelang es den Verteidigern, den Angriff zurückzuschlagen und die Küste zu sichern, doch schien diese Bedrohung ein übermächtiges Problem zu sein. Als die Lage im Juli für das Königreich aussichtslos schien, zogen sich die Naga plötzlich ins Meer zurück und verschwanden.</blockquote>''„So blieb das Meer ein Weg des Lebens – und wurde nicht zum Ursprung der Furcht.“''
=== Die Geschichte der Schusswaffen ===
[[Datei:Geschichte der Schusswaffen.jpg|mini]]
Diese Ausstellung, zeigt die Entwicklung der Schusswaffen von ihren frühen Vorläufern bis zu den modernen Waffen unserer Zeit. Zu sehen sind historische Nachbildungen und unbrauchbar gemachte Originale, die verschiedene Meilensteine der Waffenentwicklung veranschaulichen – von den frühen zwergischen Sternenbögen über Donnerbüchsen und Langgewehre bis hin zu modernen Repetier- und Mehrschusswaffen. Die Ausstellung zeigt dabei nicht nur die Entwicklung von Munition und Feuerkraft, sondern auch die technischen Fortschritte bei Verschlüssen, Ladeverfahren und die besonderen Erfindungen gnomischer Tüftler. Wer tiefer in die Geschichte der Schusswaffe eintauchen möchte, findet in unserem Archiv eine ausführliche Darstellung ihrer Entwicklung, ihrer bedeutendsten Erfindungen und ihrer Wegbereiter, inklusive Zeichnungen.


=== Wichtige geschichtliche Ereignisse ===
[[Datei:Geschichtliche Ereignisse 1.jpg|links|mini|300x300px]]'''Lichthafen früher'''


''"Stumme Zeugen einer vergangenen Zeit ragen aus dem wuchernden Grün empor. Wo einst das Lachen von Siedlern erklang, herrscht nun nur noch das Wispern des Windes in den verfallenen Hallen des Gutes, welches die Natur sich unerbittlich zurückeroberte." [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Neu-Avalon,_vor_Lichthafen_(Jahr_39_/_2013)*Jahr&#x20;34]''  
'''<big>Angriff auf den Magierzirkel</big>'''[[Datei:Geschichtliche Ereignisse 7.jpg|links|mini]]''"Vor Euch entfaltet sich ein erbittertes Gefecht am Magierzirkel: Ein Nekromant auf der Suche nach einem Artefakt beschwört Horden von Untoten, die gegen die Verteidiger Lichthafens anstürmen." [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Das_Jahr_50_/_2024*Jahr&#x20;50]''


Infolge einer arkanen Anomalie, die durch eine beschädigte Sognadel (ein Überbleibsel der Ankunft des Blaudrachen) ausgelöst wurde, mussten die ursprünglichen Allianz-Siedler die Insel fluchtartig verlassen. Viele Siedler wurden  durch die entstandene massive arkane Druckwelle getötet. Das florierende Kitar wurde über Nacht aufgegeben, zurück blieb eine Infrastruktur, die dem langsamen Verfall preisgegeben war. [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Neu-Avalon,_vor_Lichthafen_(Jahr_39_/_2013)*Jahr&#x20;34&#x20;-&#x20;40] Gut sechs Jahre lang blieb die Insel sich selbst überlassen. Während die Allianz die Insel als "verlorenes Territorium" abschrieb, holte sich die Natur Felder und Gärten zurück. Die Gebäude dienten in dieser Zeit höchstens als flüchtiger Unterschlupf für die im Wald verbliebenen Trollstämme oder ansässige Tiere. [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Lichthafen_(Jahr_40_/_2014_bis_43_/_2017))*Jahr&#x20;40] Die Ankunft der Flüchtlinge aus Neu Avalon markierte den Wendepunkt. Sie fanden die Insel in einem Zustand fortgeschrittener Erosion vor, erkannten jedoch das Potenzial der soliden Grundmauern. Mit der Hilfe der Kirin Tor wurde das Problem der Sognadel gelöst, was die Neugründung von Lichthafen ermöglichte.
'''Die Informationstafel:'''<blockquote>Was in der Jarngorfmine begonnen hatte, führte zu einem massiven Angriff auf den Magierzirkel. Es wurde ein Nekromant gesehen, als er auf dem eroberten Gelände des Zirkels ein Amulett aus der Mine dem Forschungsgebäude entriss. Dies bedrohte nicht nur den Zirkel selbst, sondern die gesamte Region. In einem intensiven Gefecht gelang den verbliebenden Magiern und den herbeigeeilten Truppen des Königreiches die Rückeroberung des Zirkels, obgleich die Verluste immens waren. Die weitere Verfolgung des Feindes führte nahe der Bramswacht zu einem unheiligen Ritual und weiteren schweren Kämpfen.</blockquote>''„Mit seinem Fall wurde zwar die Untote Bedrohung aufgehalten, doch verlor Lichthafen viele tapfere Streiter.“''


''"Die alte Allianz-Siedlung lehrt uns, dass Beständigkeit ein Privileg ist, das jeden Tag aufs Neue gegen die Mächte des Chaos verteidigt werden muss."''
[[Datei:Geschichtliche Ereignisse 2.jpg|mini]]
'''Das Drachenskelett'''


''"Vor Euch liegt das gewaltige Skelett eines Blaudrachen, tief im Schattenwald verborgen. Obgleich der Drache längst gefallen ist, durchziehen noch immer arkane Energien seine Überreste – und prägen die Umgebung." [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Kitar,_lange_vor_Lichthafen_(Jahr_-10.000_bis_Jahr_38)*Jahr&#x20;34]''
'''<big>Die Zukunft Lichthafens</big>'''[[Datei:Geschichtliche Ereignisse 8.jpg|mini]]''"Vor Euch steht kein Zeugnis einer vergangenen Zeit, sondern ein Versprechen für das, was kommen mag."''


Nach dem Nexuskrieg rettete sich ein geschwächter Blaudrache gemeinsam mit einigen seiner Anhänger mithilfe einer Sog-Nadel auf die Insel. Die Strapazen der Flucht und die vorangegangenen Kämpfe forderten jedoch ihren Tribut: Nahe der Küste des Schattenwaldes verendete das mächtige Wesen. Seine Gefolgschaft blieb zurück, vertiefte ihre Studien der arkanen Künste und setzte ihr Wirken auf der Insel fort. Dieses Ereignis hatte auch erheblichen Einfluss auf die damals hier lebenden Wald Trolle, später die Schwarzborken. [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Das_Jahr_48_/_2022*Jahr&#x20;48] Die fortgesetzten Forschungen am Skelett brachten neue Erkenntnisse über die gebundenen Energien, aber auch magische Probleme hervor. Gleichzeitig häuften sich Berichte über arkan bedingte Veränderungen im Umfeld – ein deutliches Zeichen für die anhaltende Macht des gefallenen Drachen und die wachsende Bedeutung dieses Ortes für den Magierzirkel. [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Das_Jahr_50_/_2024*Jahr&#x20;50] Zu Beginn des Jahres wurde das Drachenskelett unter großen Anstrengungen in die Stadt überführt. Am Magierzirkel gelang es schließlich, die unkontrollierten Energien zu bändigen und das Relikt zu sichern. Seit dem Ende des Jahres ist es im Museum ausgestellt und der Forschung wie auch der Erinnerung gewidmet. Die Druiden widmen sich seit dem der Wiederherstellung der dortigen Umwelt.
'''Die Informationstafel:'''<blockquote>Das Banner Lichthafens, flankiert von zwei Rüstungen und umgeben von zarten Blüten, steht für ein Königreich, dessen Geschichte noch lange nicht zu Ende geschrieben ist. Die Rüstungen erinnern an jene, die seine Gegenwart schützen, während die Blüten für Wachstum, Hoffnung und den Neubeginn stehen. Was dieses Werk zeigt, ist bewusst unvollständig. Es lässt Raum für all jene Geschichten, die Lichthafen noch erleben wird, jene Bürger, die seine Zukunft gestalten, und jene Ereignisse, von denen heute noch niemand erzählen kann. </blockquote>''"Wo vergangene Ausstellungen von Krieg, Verlust und überwundenen Gefahren berichten, soll dieses Werk daran erinnern: Die nächste Seite der Geschichte ist noch leer. Wir gestalten unsere Zukunft. Jeden Tag."''<br>
<blockquote>Ansprechpartner: Celina An'thria</blockquote>


''„Das Drachenskelett ist ein Relikt vergangener Macht und zugleich eine Quelle neuen Wissens – heute mahnt es uns an Kräfte, die jenseits unseres Verständnisses wirken.“''
=== Die Geschichte der Schusswaffen ===
[[Datei:Geschichtliche Ereignisse 3.jpg|links|mini]]
[[Datei:Geschichte der Schusswaffen.jpg|mini]]
'''Die Gruft im Tristen Tal'''
'''Die Informationstafel:'''<blockquote>
Diese Ausstellung, zeigt die Entwicklung der Schusswaffen von ihren frühen Vorläufern bis zu den modernen Waffen unserer Zeit. Zu sehen sind historische Nachbildungen und unbrauchbar gemachte Originale, die verschiedene Meilensteine der Waffenentwicklung veranschaulichen – von den frühen zwergischen Sternenbögen über Donnerbüchsen und Langgewehre bis hin zu modernen Repetier- und Mehrschusswaffen. Die Ausstellung zeigt dabei nicht nur die Entwicklung von Munition und Feuerkraft, sondern auch die technischen Fortschritte bei Verschlüssen, Ladeverfahren und die besonderen Erfindungen gnomischer Tüftler. Wer tiefer in die Geschichte der Schusswaffe eintauchen möchte, findet in unserem Archiv eine ausführliche Darstellung ihrer Entwicklung, ihrer bedeutendsten Erfindungen und ihrer Wegbereiter, inklusive Zeichnungen. <small>Hinweis: Ursprünglich war diese Ausstellung als Teil der wechselnden Ausstellungen im ersten Stock vorgesehen'''.'''</small>
<br>
Ansprechpartner: Baron Loken von Heimlichfeuer</blockquote>


''"Vor Euch liegt ein unterirdisches Gewölbe im sogenannten tristen Tal – ein düsterer Ort nahe der Stadtgrenze zum Schattenwald. Einst als Gefängnis für mächtige Magiewirker errichtet, birgt dieses uralte Bauwerk die Spuren zahlloser Schicksale und gescheiterter Fluchtversuche." [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Kitar,_lange_vor_Lichthafen_(Jahr_-10.000_bis_Jahr_38)*bis&#x20;Jahr&#x20;38]''
⇒ Hier haltet ihr euch am besten Links und geht direkt in die königliche Ausstellung ⇐


Zur Zeit des Höhepunkts des Nachtelfenreiches unter Königin Azshara wurde fernab der großen Städte ein unterirdisches Magiergefängnis errichtet. Hier sollten magiebegabte Feinde gefangen gehalten und durch mächtige arkane Sicherungen an jeder Flucht gehindert werden. Als der Krieg der Ahnen tobte und das Reich ins Wanken geriet, wurden die Gefangenen ihrem Schicksal überlassen. Verzweifelt versuchten sie, die magischen Siegel zu brechen – doch keiner entkam. Mit der Zerstörung des Brunnens der Ewigkeit und der Teilung der Welt wurde das Gefängnis auf die heutige Insel getragen. Weder die Schwarzborken-Trolle noch spätere Bewohner betraten das Gewölbe. Erst eine Hochelfe namens Nynaeve al'Meara drang mit einer Expedition hinein – doch sie und ihre Begleiter fanden dort den Tod. Ihre Versuche deaktivierten jedoch viele der alten Sicherungen und machten das Gewölbe erstmals zugänglich. Ein Dunkeleisenzwerg nutzte das verfallene Gefängnis für seine eigenen Forschungen. Getrieben von Trauer versuchte er, seine Familie dem Tod zu entreißen. Seine Experimente scheiterten, und sein Geist blieb an diesen Ort gebunden. Eine Expedition unter der Gnomin Tinka drang in das Gewölbe vor, wurde jedoch von verbliebenen magischen Sicherungen eingeschlossen. Die gesamte Gruppe kam ums Leben, während der ruhelose Geist des Zwerges weiterhin über den Ort wachte. Im Jahr 42 hatte der Magierzirkel zwar damit begonnen das Gewölbe zu erforschen, konnte allerdings aufgrund der vorherrschenden baulichen Umstände keine größeren Erfolge vermelden. [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Lichthafen_(Jahr_40_/_2014_bis_43_/_2017)*Jahr&#x20;43] Nachdem verschiedene Institutionen Lichthafens Problemen mit einem Nekromanten nachgingen und das alte [[Magier Gefängnis|Gewölbe im Tristen Tal]] in diesem Zuge gesichert werden konnte, wurde ein großes Grabungslager errichtet. Unter Leitung der Archäologischen Gesellschaft Lichthafen gelang erstmals eine erfolgreiche Sicherung des Gewölbes. Das marode Bauwerk wurde stabilisiert, Wasser abgepumpt und erste systematische Forschungen eingeleitet, welche die hier zu lesenden Ergebnisse lieferte.
=== Die königliche Ausstellung ===
Die königliche Ausstellung widmet sich Ihrer Majestät Leoly I. von Rabenfels und der noch jungen konstitutionellen Monarchie des [[Königreich Lichthafen|Königreichs Lichthafen]]. Die hier versammelten Exponate stehen sinnbildlich für die verschiedenen Säulen der Krone: Herrschaft, Schutz, Verantwortung und die Verbundenheit zwischen Monarchie und Volk. Vom königlichen Flaggschiff über die Rüstung der Rabenwache bis hin zu Diadem, Szepter und Thron der Königin geben sie einen Einblick in die sichtbaren Zeichen und Traditionen des Königshauses. Gemeinsam erzählen die Exponate von Leoly I. von Rabenfels und dem Selbstverständnis der Krone im konstitutionellen [[Königreich Lichthafen]].


''„Was einst als Gefängnis errichtet wurde, ist heute ein Ort der Erkenntnis – doch seine Schatten reichen vielleicht tiefer, als es jedes Licht zu erhellen vermag.“''
'''<big>Diadem der goldenen Dämmerung</big>'''
[[Datei:Geschichtliche Ereignisse 4.jpg|mini]]
'''Kampf gegen die Schwarzborken'''


''"Im Dickicht des Schattenwaldes rühren sich die Ureinwohner, die Schwarzborken Trolle. Lichthafener Streiter stellen sich den anstürmenden Trollen, die ihr Territorium mit aller Wildheit verteidigen" [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Kitar,_lange_vor_Lichthafen_(Jahr_-10.000_bis_Jahr_38)*bis&#x20;Jahr&#x20;38]''
[[Datei:Königliche Ausstellung 1.jpg|links|mini]]
'''Die Informationstafel:'''<blockquote>Aus der Seele eines besiegten Fluchs geschmiedet, ist dieses Diadem das Manifest unserer Königin. Ihre wahre Macht misst sich nicht an vernichteten Feinden, sondern daran, wie viele ihrer Kinder sie sicher nach Hause bringt. Einst verheerte das Metall als nekrotisches Amulett den Schattenwald, ehe Königin Leoly es von seiner Fäulnis befreite. Verschmolzen mit Feingold, Echtsilber, Diamanten und Tansaniten zu einer titanisch inspirierten orbitalen Matrix, dient das Artefakt keiner Zerstörung mehr: Das Diadem der goldenen Dämmerung tritt direkt mit der Seele seiner Trägerin in Resonanz und wacht als leuchtender Schutzschild über ganz Lichthafen.


Nach der Implosion des Brunnens der Ewigkeit und der Spaltung des Kontinents trennte sich die heutige Insel (welche von den Trollen "Rokh'watha“ genannt wurde) von Kalimdor und verschob sich in den Wirren der Teilung mitten ins Meer hinein. Die Schwarzborken lebten von nun an in Stämme aufgeteilt, abgeschottet und ungestört auf der Insel. Erst im Jahr 25 wurden Sie von der Kolonisierung der Allianz gestört. Die Trolle hatten als Ureinwohner ein berechtigtes Interesse daran, ihre schwindenden Lebensräume zu schützen. Erste Grenzstreitigkeiten waren die Folge. Nach dem Nexus Krieg im Jahr 34 rettete sich einer der Blaudrachen mit einigen Anhängern und der Hilfe einer Sog Nadel auf die Insel. Die Trolle deuteten das Ereignis wohl als einen "Loa“. Daraus resultierten erste stärkere Angriffe der noch gespaltenen Troll Stämme gegen die Allianz Siedler. Später schlossen sich die Stämme zusammen. [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Vor_der_großen_Katastrophe_(Jahr_44_/_2018)*Jahr&#x20;43&#x20;bis&#x20;44] Seit Anfang des Jahres 43 hatten die Spannungen zwischen der Bramswacht und den einheimischen Schwarzborken-Trollen enorm zugenommen. Es kam zu weiteren Grenzüberschreitungen und zunehmenden Konflikten. Diese aufkeimende Bedrohung wurde letztlich in einer großen Schlacht im Schattenwald getilgt. Zwar wurden die Schwarzborken vernichtend geschlagen, doch fielen auch unzählige Bewohner Lichthafens in dieser Schlacht. Letzte Reste der Schwarzborken starben bei Piratenüberfällen, welche die Situation für sich ausnutzten.
</blockquote>'''<big>Das Szepter unserer Königin:</big>''' [[Datei:Königliche Ausstellung 2.jpg|mini]]'''Die Informationstafel:'''<blockquote>Als Geschenk der Bürger und Honoratioren von Lichthafen kurz nach der Krönung überreicht, steht das aus edlem Gold gefertigte Szepter für das tiefe Vertrauen zwischen Volk und Krone. Es wurde von der örtlichen Goldschmiede in aufwendiger Handarbeit erschaffen und verziert. Als sichtbares Zeichen der konstitutionellen Ordnung symbolisiert es nicht bloß Herrschaft, sondern die Verantwortung der Monarchin als Hüterin des Rechts und Schutzpatronin der Insel. Die Namen der Schenkenden mögen in den Hallen der Geschichte verblasst sein, doch das Szepter erinnert bis heute an den Tag, an dem Volk und Königin ihr gemeinsames Schicksal besiegelten.


''"Der Schattenwald bleibt ein Teil unserer Identität – ein Ort der Gefahr, der uns mahnt, der Natur mit Respekt zu begegnen. Nicht vergessen sollten wir aber auch die Trolle und deren Geschichte."''
</blockquote>'''<big>Der Thron unserer Königin:</big>'''[[Datei:Königliche Ausstellung 3.jpg|links|mini]]
[[Datei:Geschichtliche Ereignisse 5.jpg|links|mini]]
'''Die Informationstafel:'''<blockquote>
'''Angriff der Legion'''


''"Der Himmel über Kitar färbte sich in ein giftiges Grün, als die flammenden Boten des Untergangs herabfuhren. Ein Moment, in dem die Hoffnung selbst unter der Last der dämonischen Übermacht zu zerbrechen drohte." [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Vor_der_großen_Katastrophe_(Jahr_44_/_2018)*Jahr&#x20;44]''
Aus seltenem, tiefdunklem Ebenholz geschnitzt, bildet dieser Thron das würdevolle Zentrum der konstitutionellen Monarchie Lichthafens. Das Holz ist mit aufwendigen Reliefs von Raben verziert – dem Wappentier von Königin Leoly. Das tief violette Polster setzt einen edlen Akzent und symbolisiert seit jeher den königlichen Stand sowie die magische Verbundenheit der Krone mit dem Reich. Der Thron verbindet schlichte Eleganz mit mächtiger Symbolik: Er steht für Standhaftigkeit, Schutz und das Versprechen der Königin, ihr Amt stets zum Wohle ihres Volkes auszuüben.


Mit dem Beginn des weltweiten Eroberungsfeldzugs der Brennenden Legion wurde auch Lichthafen ins Visier genommen. Fünf Jahre an Kämpfen und Katastrophen haben sicherlich ihre Wunden hinterlassen und das Militär der Insel war durch die jüngsten Naga Angriffe noch immer stark geschwächt. Verteidigungsanlagen lagen brach oder mussten noch repariert werden. Kurz um, das Königreich war weitaus weniger gerüstet als notwendig gewesen wäre. Lichthafen musste unter dem Druck der Invasion überstürzt evakuiert werden. Die Stadt fiel in die Hände der Legion, die Kitar als strategischen Vorposten nutzte. Während die Hauptstreitkräfte der Legion an anderen Fronten Azeroths gebunden waren, formierten sich die Exilanten aus Lichthafen unter der Leitung der damaligen Regentin im Ausland neu. Der Widerstand gegen die Besatzer und der Wunsch auf eine baldige Rückkehr in die Heimat stärkte den Zusammenhalt zwischen den verschiedenen Völkern. Durch eine koordinierte Offensive auf den Hafen und viele anschließende Kämpfe gelang die endgültige Vertreibung der Legion von der Inse. Dieser Sieg ermöglichte die Rückkehr der ehemaligen Einwohner.
</blockquote>
'''<big>Eine Standarte des Königreiches:</big>'''[[Datei:Königliche Ausstellung 6.jpg|mini|315x315px]]'''Die Informationstafel:'''<blockquote>Diese Standarte, gezeichnet vom Gefecht, wurde im Dezember des Jahres 50' im Kampf gegen den Nekromanten und seinen Lich erhoben. Ihre goldbestickten Kanten sind von Ruß gezeichnet, das einst makellose Tuch trägt die Spuren des Schlachtfeldes. Doch mehr als nur ein Banner ist sie ein Symbol des Widerstands. Sie wurde getragen von jenen, die sich der drohenden Finsternis entgegenstellten, gar ein Leuchtfeuer der Hoffnung inmitten der Schatten. Als der Feind fiel, war es dieses Banner, das zuletzt im kalten Wind über den Ruinen des Verderbens wehte – ein Zeugnis des Sieges der Lebenden über die Unheiligen. Ein Relikt der Tapferkeit jener, die für Lichthafen kämpften und siegten.


''"Aus der Asche der dämonischen Verwüstung erhob sich ein neues Gemeinschaftsgefühl und auch Lichthafen wurde zum Symbol unbeugsamen Widerstands."''
</blockquote>'''<big>Das Flaggschiff "Madaya"</big>'''
[[Datei:Geschichtliche Ereignisse 6.jpg|mini]]
'''Kampf gegen die Naga'''


''"Am sturmumtosten Strand nahe des Bauernhofes erheben sich Nagas aus den Fluten, um die Küste für sich zu beanspruchen, während Lichthafens Verteidiger ihnen entschlossen entgegentreten." [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Vor_der_großen_Katastrophe_(Jahr_44_/_2018*Jahr&#x20;44]''
[[Datei:Königliche Ausstellung 4.jpg|mini|links]]


Ab Mitte des Jahres kam es immer wieder zu vereinzelten Murloc Sichtungen, welche den Naga als Späher dienten. Die Naga erhoben anschließend Anspruch auf die Küstenregion und griffen aus dem Meer heraus an. Nach vielen Kämpfen mündete diese Bedrohung in einer großen Schlacht nahe dem Bauernhof. Zwar gelang es den Verteidigern, den Angriff zurückzuschlagen und die Küste zu sichern, doch schien diese Bedrohung ein übermächtiges Problem zu sein. Als die Lage im Juli für das Königreich aussichtslos schien, zogen sich die Naga plötzlich ins Meer zurück und verschwanden.
'''Die Informationstafel:'''<blockquote>Die ''Madaya'' ist als imposanter Zweidecker mit 80 Kanonen und einer Tonnage von 1900 Tonnen das einzige Kriegsschiff sowie das stolze Flaggschiff der Lichthafener Marine. Benannt nach Königin Leolys Tochter, Prinzessin Madaya von Lichthafen, sichert der mächtige Aushängeschild der Flotte mit einer Besatzung von 500 bis 700 Mann die Hoheitsgewässer der Insel vor Bedrohungen, Eindringlingen und Invasoren. Als detailliertes Schiffsmodell im Museum ausgestellt, steht die ''Madaya'' symbolisch für den militärischen Schutz, die Souveränität des Inselreichs auf See sowie die unprätentiöse Wachsamkeit der Krone über Land und Leute.


''„So blieb das Meer ein Weg des Lebens – und wurde nicht zum Ursprung der Furcht.“''
</blockquote>'''<big>Die Rüstung der Königsgarde:</big>'''
[[Datei:Geschichtliche Ereignisse 7.jpg|links|mini]]
'''Angriff auf Magierzirkel'''


''"Vor Euch entfaltet sich ein erbittertes Gefecht am Magierzirkel: Ein Nekromant auf der Suche nach einem Artefakt beschwört Horden von Untoten, die gegen die Verteidiger Lichthafens anstürmen." [https://wiki.schattenhain.de/Geschichte_Lichthafen#Das_Jahr_50_/_2024*Jahr&#x20;50]''
[[Datei:Königliche Ausstellung 5.jpg|mini]]'''Die Informationstafel:'''<blockquote>Die dunkelgraue Rüstung der Königsgarde steht für den persönlichen Schutz der Monarchin. Die aus weniger als 100 Mann bestehende Hausgarde gilt als Leolys absolute Elite-Einheit, die sich durch eiserne Disziplin und erstklassige Ausbildung auszeichnet. Statt einer trägen, schweren Stahlplatte setzt die Garde auf eine zwar kostspielige, aber extrem leichte Konstruktion aus edlem Mithril, gehärtetem Leder und Kettengeflecht. Diese Bauweise gewährt den Gardisten maximale Agilität und ein blitzschnelles Eingreifen im Notfall. Im regulären Wachtdienst ist der Speer die bevorzugte Waffe, während im echten Kampf oft Langschwerter und Musketen, sowie andere, individuell angepasste Waffen zum Einsatz kommen. Die Rüstung trägt stolz die Symbolik des Hauses von Rabenfels, während ein Helmbusch aus dunklen Rabenfedern und die raubvogelartige Visierform das Wappentier – den Kolkraben – direkt im Erscheinungsbild der Königsgarde verewigen.


Was in der Jarngorfmine begonnen hatte, führte zu einem massiven Angriff auf den Magierzirkel. Es wurde ein Nekromant gesehen, als er auf dem eroberten Gelände des Zirkels ein Amulett aus der Mine dem Forschungsgebäude entriss. Dies bedrohte nicht nur den Zirkel selbst, sondern die gesamte Region. In einem intensiven Gefecht gelang den verbliebenden Magiern und den herbeigeeilten Truppen des Königreiches die Rückeroberung des Zirkels, obgleich die Verluste immens waren. Die weitere Verfolgung des Feindes führte nahe der Bramswacht zu einem unheiligen Ritual und weiteren schweren Kämpfen.
<br>Ansprechpartner: ''Ihre Majestät, Königin Leoly''</blockquote>


''„Mit seinem Fall wurde zwar die Untote Bedrohung aufgehalten, doch verlor Lichthafen viele tapfere Streiter.“''
=== Die Lichthafener Handelsbeziehungen ===
[[Datei:Geschichtliche Ereignisse 8.jpg|mini]]
[[Datei:Handelsrouten von Lichthaften.jpg|mini]]
'''Die Zukunft Lichthafens'''
Links in den Regalen werden ''Aufzeichnungen vergangener Handelsfahrten, Reiseberichte und historische Karten aus dem Archiv Lichthafens verwahrt. Sie dokumentieren die Entwicklung der Handelswege Kitars und geben Einblick in die Waren, Völker und Häfen, mit denen die Insel in Verbindung steht oder stand.''


''"Vor Euch steht kein Zeugnis einer vergangenen Zeit, sondern ein Versprechen für das, was kommen mag."''
'''Die Informationstafel:'''<blockquote>Bestaunt die große Karte der Lichthafener Handelsrouten. Die Insel Kitar liegt südlich von Kalimdor. Das Königreich verfolgt eine exportorientierte Wirtschaftspolitik. Ziel ist es, die eigenen Erzeugnisse auf den Märkten Azeroths zu platzieren, Handelsbeziehungen auszubauen und gegenüber anderen Ländern eine möglichst günstige Handelsbilanz zu erzielen. Die hier ausgestellte Karte zeigt die drei großen Handelsrouten des Königreichs Lichthafen. Sie verbinden Kitar mit den Häfen und Handelsplätzen Kalimdors, der Östlichen Königreiche sowie den Inselregionen Azeroths. Die Karte macht damit sichtbar, was für die Insel Kitar von besonderer Bedeutung ist: Kitar ist nicht lediglich ein abgelegener Punkt im Meer, sondern ein Knotenpunkt eines weitreichenden Handelsnetzes. Neben der Karte geben ausgewählte Erzeugnisse einen kleinen Einblick in das Leben auf Kitar: auf der Insel gewonnenes Zuckerrohr, Meersalz, Olivenöl, Seife, Organgenlikör und Kitarer Rum stehen stellvertretend für die natürlichen Ressourcen und die handwerklichen Erzeugnisse, mit denen Kitar seinen Platz im Handel Azeroths gefunden hat. Die Ausstellung versteht sich damit nicht nur als Darstellung eines Ortes auf der Karte, sondern als Blick auf Kitar als lebendigen Teil der Welt Azeroths.</blockquote>


Das Banner Lichthafens, flankiert von zwei Rüstungen und umgeben von zarten Blüten, steht für ein Königreich, dessen Geschichte noch lange nicht zu Ende geschrieben ist. Die Rüstungen erinnern an jene, die seine Gegenwart schützen, während die Blüten für Wachstum, Hoffnung und den Neubeginn stehen.  Was dieses Werk zeigt, ist bewusst unvollständig. Es lässt Raum für all jene Geschichten, die Lichthafen noch erleben, jene Bürger, die seine Zukunft gestalten, und jene Ereignisse, von denen heute noch niemand erzählen kann. 
==== '''Folgende Häfen sind verzeichnet (von Links nach Rechts):''' ====
* Azurmythosinsel, '''die Exodar'''
* Feralas, '''die Mondfederfeste'''
* Kitar, '''Hauptstadt''' '''Lichthafen'''
* Uldum, '''Ankhaten'''
* Tanaris, '''Gadgetzan'''
* Düstermarschen, '''Theramor'''
* Echoinseln, '''Dunkelspeere'''
* Durotar, '''Hauptstadt''' '''Orgrimmar'''
* Boreanische Tundra, '''Valianz Feste'''
* Heulender Fjord, '''Hafen von Valgarde'''
* Suramar, '''Hauptstadt Suramar'''
* Pandaria, '''Jadewald'''
* Schlingendorntal, '''Beutebucht'''
* Sturmwind, '''Hauptstadt Sturmwind'''
* Sumpfland, '''Hafen von Menethil'''
* Immersangwald, '''Hauptstadt Silbermond'''
* Schattenhochland, '''Hochstade'''
* Sümpfe des Elends, '''Kraulsumpf'''<br>
<blockquote>''Ansprechpartner: Fürstin Kathleya von Dämmerpfeil, das Schloss Rabenfels''</blockquote>


''"Wo vergangene Ausstellungen von Krieg, Verlust und überwundenen Gefahren berichten, soll dieses Werk daran erinnern: Die nächste Seite der Geschichte ist noch leer. Wir gestalten unsere Zukunft."''
⇒ Nun nehmt ihr die Treppe hinauf zum ersten Obergeschoss und zu den wechselnden Ausstellungen.


== Das zweite Stockwerk ==
== Erstes Obergeschoss ==
Das erste Obergeschoss ist vollständig wechselnden Sonderausstellungen vorbehalten. Hier sollen regelmäßig neue Themen präsentiert, historische Sammlungen ausgetauscht sowie zeitlich begrenzte Ausstellungen eingerichtet werden. Zusätzlich steht ein eigener Bereich für Bürgerausstellungen, Vorträge und Präsentationen zur eurer freien Verfügung.


=== Kunstausstellung der Freigeister ===
⇒ Hier findet ihr einen Rundweg und könnt keine Ausstellung verpassen.
[[Datei:Kunstausstellung.jpg|links|mini]]
''"Kunst kennt keine Grenzen – weder in ihrer Form noch in der Art, wie sie entsteht."''


Die Ausstellung der Freigeister versammelt Werke unterschiedlicher Künstler, Handwerker und Kreativer. Gemälde, Skulpturen, Volkskunst, Musik und Lyrik zeigen dabei ganz unterschiedliche Wege, Gedanken, Erinnerungen und Eindrücke in eine greifbare Form zu bringen. Neben kunstvoll gearbeiteten Werken aus Holz, Glas und Keramik finden sich Gemälde in unterschiedlichen Techniken, eine Sammlung von Gedichten sowie ein Phonograph mit historischen Wachswalzen. Einige Werke greifen die Natur und ihre Schönheit auf, andere widmen sich Lichthafen, seinen Bewohnern oder fremden Ländern und Kulturen.
=== Die Kunstausstellung der Freigeister ===
''"Kunst kennt keine Grenzen – weder in ihrer Form noch in der Art, wie sie entsteht."'' [[Datei:Kunstausstellung.jpg|links|mini]]'''Die Informationstafel:'''<blockquote>„Lichthafens Vielfalt“ ist eine von den Freigeistern kuratierte Ausstellung, die der künstlerischen und kulturellen Vielfalt Lichthafens gewidmet ist. Das Künstlerkollektiv selbst steuert eigene Werke bei, hat im Vorfeld der Museumseröffnung jedoch auch die Bewohner der Stadt dazu aufgerufen, eigene Kunstwerke einzureichen. So vereint die Ausstellung neben den Arbeiten der Freigeister auch einige Beispiele örtlicher Volkskunst.
Eine feste Themenvorgabe gibt es bewusst nicht. Stattdessen steht die Vielfalt selbst im Mittelpunkt: Kunstwerke der unterschiedlichen Völker und Kulturen Lichthafens treffen aufeinander und zeigen verschiedenste künstlerische Ausdrucksformen. Gemälde, Skulpturen, Lyrik und Musik finden hier ebenso ihren Platz wie Arbeiten aus Holz, Stein, Keramik und anderen Materialien. Unterschiedliche Stile, Techniken und künstlerische Ansätze werden dabei nicht voneinander getrennt, sondern bewusst nebeneinandergestellt. Auf diese Weise repräsentiert die Ausstellung den kulturellen Schmelztiegel Lichthafens.
„Lichthafens Vielfalt“ versteht sich dabei nicht als abgeschlossene Sammlung, sondern als offenes und wandelbares Ausstellungskonzept. So können im Laufe der Zeit Kunstwerke ausgetauscht, ergänzt oder verändert werden und die Ausstellung auf diese Weise immer wieder neue Facetten der Stadt und ihrer Bevölkerung zeigen. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, die Ausstellung eigenständig zu erkunden. Die Wachsrollen dürfen nach entsprechender Anleitung selbst abgespielt und gewechselt werden. In den Gedichtsbänden darf eigenständig geblättert und gelesen werden. Ob beim Betrachten der Werke, beim Lauschen der Wachsrollen oder beim Blättern in den Gedichtsbänden – alles lässt sich hier auf eigene Faust entdecken und interpretieren!</blockquote>


==== Ausgestellte Werke ====
==== Ausgestellte Werke ====
[[Datei:Kunstausstellung Plan.jpg|mini|1075x1075px]]
[[Datei:Kunstausstellung Plan.jpg|mini|417x417px]]
[https://discord.com/channels/474282293658386433/1543654070185893928/1543654070185893928 Zusätzliche Informationen hier.]
 
'''Volkskunst'''
'''Volkskunst'''


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* '''VK3 – „Sommernachtstanz“''' ''Inanna Morgenhauch'' · Lichthafener Keramik
* '''VK3 – „Sommernachtstanz“''' ''Inanna Morgenhauch'' · Lichthafener Keramik
* '''VK4 – „Gläserner Rabe“''' ''Meralona Mollier'' · Gefärbtes Glas
* '''VK4 – „Gläserner Rabe“''' ''Meralona Mollier'' · Gefärbtes Glas
* '''VK5 – „Hüter des Waldes“''' ''Elriel'' · Eichenholz
* '''VK5 – „Hüter des Waldes“''' ''Evirell'' · Eichenholz
* '''VK6 – „Pandaria-Tiger“'''''Miriam'' · Treibholz
* '''VK6 – „Pandaria-Tiger“'''''Miriam'' · Treibholz


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* '''Phonograph -''' Kommode mit Wachswalzenphonograph · diverse Wachswalzen
* '''Phonograph -''' Kommode mit Wachswalzenphonograph · diverse Wachswalzen
* '''Sammelband 1 -''' Buchband mit Gedichten von ''Xalaren''
* '''Sammelband 1 -''' Buchband mit Gedichten von ''Krazzix SchimmelBürst''
* '''Sammelband 2 -''' Buchband mit Gedichten von ''Xalaren''
* '''Sammelband 2 -''' Buchband mit Gedichten von ''Xalaren''


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* '''Skulptur 2 – „Alabasterthron“''' ''Lynestra Auenwispern & Myriel Sehnenglanz'' · Alabaster, lebende Pflanzen
* '''Skulptur 2 – „Alabasterthron“''' ''Lynestra Auenwispern & Myriel Sehnenglanz'' · Alabaster, lebende Pflanzen
* '''Skulptur 3 – „Zerbrechliche Natur“''' ''Meralona Mollier'' · Gefärbtes Glas
* '''Skulptur 3 – „Zerbrechliche Natur“''' ''Meralona Mollier'' · Gefärbtes Glas
<blockquote>''Ansprechpartner: Xalaren und die Freigeister''</blockquote>


=== Ausstellung der Druiden ===
=== Ausstellung der Druiden ===
[[Datei:Druidische Ausstellung.jpg|mini]]
[[Datei:Druidische Ausstellung.jpg|mini]]
<nowiki>*</nowiki>folgt*
'''Die Informationstafel:'''<blockquote>Dieser Schrein gewährt einen kleinen Einblick in den Glauben und die Traditionen der Druiden. Die Pflanzen, Tiere und Sinnbilder dieses Ortes stehen für die enge Verbundenheit der Druiden mit der Natur, den Ahnen und dem Kreislauf des Lebens. Der Brunnen zur Linken ist Aessina gewidmet, dem Geist der lebendigen Wildnis. Auf dem Schrein befinden sich zudem kleine Figuren mehrerer verehrter Ahnen, deren größere Schreine und Darstellungen auch im Hain zu finden sind:
 
* '''Malorne''' – der große weiße Hirsch
* '''Goldrinn''' – der große Wolf
* '''Ursoc''' – der mächtige Bär
* '''Ashamane''' – die große Pantherin
* '''Aviana''' – die Herrin der Vögel
* '''Treant''' – Hüter und Sinnbild des lebendigen Waldes
 
Dieser Schrein zeigt allerdings nur einen kleinen Teil des druidischen Glaubens und seiner Ahnen. Sprecht uns für mehr Informationen direkt an.


Ansprechpartner: Myrralune Velas und die Enklave des Cenarius</blockquote>


=== Ausstellung der Kirche ===
=== Ausstellung der Kirche ===
[[Datei:Licht Ausstellung.jpg|links|mini]]
[[Datei:Licht Ausstellung.jpg|links|mini|250x250px]]
<nowiki>*</nowiki>folgt*
'''''Die Informationstafel:'''''<blockquote>''Dieser kleine Lichtschrein befand sich einst im Privatbesitz von Lord Falkensang und wurde dem Museum als persönliche Hinterlassenschaft überlassen. Hierbei handelt es sich um einen privaten Andachtsort mit der Inschrift „Das Licht weist den Weg“. Solche Schreine dienen Lichtwirkern als Ort der Meditation, des Gebets und der persönlichen Verbundenheit mit dem Licht. Welche Bedeutung dieser Schrein für Lord Falkensang selbst besaß, lässt sich heute nicht mehr mit Sicherheit sagen.''
 
''Begleitet wird der Schrein von Statuetten, die unterschiedliche Aspekte des Glaubens an das Licht versinnbildlichen:''
* Tirion Fordring und Uther Lichtbringer – Sinnbild für die Ideale des Paladins und die unerschütterliche Hingabe an das Licht.
* Paladine und Priester – Stellvertretend für jene, die im Namen des Lichts Schutz, Gerechtigkeit und Hoffnung bringen.
* Die Naaru – Verkörperung des Lichts und Sinnbild jener Wesen, die vielen Lichtwirkern als Quelle und Wegweiser ihres Glaubens gelten.


''Gemeinsam bilden Schrein und Statuetten einen kleinen Ort der Besinnung innerhalb der Ausstellung und erinnern daran, dass das Licht für seine Anhänger nicht nur Macht, sondern auch Glaube, Hoffnung und Orientierung bedeutet.''
<br>
Ansprechpartner: ''Lord Falkensang'' und das Licht der Hoffnung</blockquote>


=== '''Ausstellung des Meeresriesen''' ===
[[Datei:Ausstellung Meeresriese.jpg|mini]]
'''''Die Informationstafel:'''''<blockquote>Am 16. des Oktobers im Jahr 50' näherte sich ein Meeresriese der Stadt, was zu einem gut organisierten Einsatz unter der Führung von Gardist Arylissa führte. Die Vorbereitungen umfassten eine präzise abgestimmte Ausrüstung, um die Bedrohung zu neutralisieren. Betäubungsmittel, spezielle Pfeile und eine Zephyriumladung wurden vorbereitet, um den Riesen zu schwächen und zu besiegen. Der Angriff begann, als Gardist Arylissa einen Köder auslegte, der den Riesen anlockte. Gefreiter Soran Schwarzrose übernahm die Rolle des Spähers und beobachtete, wie der Riese den Köder aufnahm. Nachdem das Ziel den Köder verschlungen hatte, wurde das Signal zum Angriff gegeben. Gardist Arylissa, Gefreite Athina und Jäger Akheras führten auf Elekks einen koordinierten Sturmangriff durch, begleitet von Söldnerführer Adrian Coldwin und Söldnerin Adare Neumond. Die Reiter trafen den Riesen mit voller Wucht, während Gefreiter Schwarzrose und Gefreite Solenea Sternenweber aus einer erhöhten Position das Feuer eröffneten. Trotz des erfolgreichen ersten Angriffs erlitt Gardist Arylissas Elekk durch einen Tritt des Riesen schwere Verletzungen, was Arylissa kurzzeitig außer Gefecht setzte. Sie konnte jedoch rasch wieder auf Abstand gehen, während die anderen Reiter den Riesen weiter bedrängten. Paladin Velandra Phönixschwinge unterstützte die Gruppe, indem sie blendendes Licht einsetzte, um den Riesen zusätzlich zu schwächen. Als der Riese sich auf Gardist Arylissa zubewegte, griff Söldnerführer Coldwin ein und fügte dem ausgestreckten Arm des Riesen schwere Verletzungen zu. Söldnerin Neumond nutzte den Moment, um die vorbereitete Zephyriumladung am Rücken des Riesen anzubringen. Der sofortige Rückzug folgte, jedoch brach Arylissas Elekk erneut zusammen. Jäger Akheras rettete sie im letzten Moment. Die Explosion setzte dem Kampf ein Ende, und der Meeresriese war endgültig besiegt. Die beteiligten Kämpfer erlitten durch die Detonation vorübergehende Hörschäden, konnten jedoch von Priesterin Lumina Flammenfeder umgehend versorgt werden. Dank der Aufbereitung durch die Jägergilde fand das Skelett des Meeresriesen seinen Platz im Museum Lichthafen, wo er heute als ausgestelltes Exemplar bewundert werden kann.


<br>Ansprechpartner: Leutnant Arylissa</blockquote>


=== Der Bürgerbereich und seine Ausstellungen ===
[[Datei:Bürgerbereich.jpg|links|mini]]'''''Die Informationstafel:'''''<blockquote>In diesem Bereich können Bürger Lichthafens eigene Werke, Sammlungen, Handwerksstücke und besondere Fundstücke präsentieren und mit anderen teilen. Dafür stehen eigene Schaukästen und Ausstellungsflächen zur Verfügung. Eine kleine Bühne bietet darüber hinaus Raum für Vorträge, Lesungen, Musik und andere Darbietungen.


Für das leibliche Wohl der Besucher sorgt ein kleines Büfett, sodass die Bürgerausstellung zugleich ein Ort der Begegnung und des Austauschs sein kann. Was hier gezeigt wird, muss nicht von großer historischer Bedeutung sein. Es geht um euch Bürger, eure Geschichten, eure Talente und die Dinge, die euch persönlich wichtig sind. Denn ein Museum bewahrt nicht nur die Vergangenheit eines Landes – es gibt auch seiner Gegenwart eine Stimme.
<br>
Ansprechpartner: Die Museumsverwaltung</blockquote>


=== '''Ausstellung des Meeresriesen''' ===
==== derzeitige Ausstellungen: ====
[[Datei:Ausstellung Meeresriese.jpg|mini]]
'''<big>Ein Sack mit Goldschuppen des Tanaris Wurms</big>'''
Am 16. des Oktobers im Jahr 50' näherte sich ein Meeresriese der Stadt, was zu einem gut organisierten Einsatz unter der Führung von Gardist Arylissa führte. Die Vorbereitungen umfassten eine präzise abgestimmte Ausrüstung, um die Bedrohung zu neutralisieren. Betäubungsmittel, spezielle Pfeile und eine Zephyriumladung wurden vorbereitet, um den Riesen zu schwächen und zu besiegen. Der Angriff begann, als Gardist Arylissa einen Köder auslegte, der den Riesen anlockte. Gefreiter Soran Schwarzrose übernahm die Rolle des Spähers und beobachtete, wie der Riese den Köder aufnahm. Nachdem das Ziel den Köder verschlungen hatte, wurde das Signal zum Angriff gegeben. Gardist Arylissa, Gefreite Athina und Jäger Akheras führten auf Elekks einen koordinierten Sturmangriff durch, begleitet von Söldnerführer Adrian Coldwin und Söldnerin Adare Neumond. Die Reiter trafen den Riesen mit voller Wucht, während Gefreiter Schwarzrose und Gefreite Solenea Sternenweber aus einer erhöhten Position das Feuer eröffneten. Trotz des erfolgreichen ersten Angriffs erlitt Gardist Arylissas Elekk durch einen Tritt des Riesen schwere Verletzungen, was Arylissa kurzzeitig außer Gefecht setzte. Sie konnte jedoch rasch wieder auf Abstand gehen, während die anderen Reiter den Riesen weiter bedrängten. Paladin Velandra Phönixschwinge unterstützte die Gruppe, indem sie blendendes Licht einsetzte, um den Riesen zusätzlich zu schwächen. Als der Riese sich auf Gardist Arylissa zubewegte, griff Söldnerführer Coldwin ein und fügte dem ausgestreckten Arm des Riesen schwere Verletzungen zu. Söldnerin Neumond nutzte den Moment, um die vorbereitete Zephyriumladung am Rücken des Riesen anzubringen. Der sofortige Rückzug folgte, jedoch brach Arylissas Elekk erneut zusammen. Jäger Akheras rettete sie im letzten Moment. Die Explosion setzte dem Kampf ein Ende, und der Meeresriese war endgültig besiegt. Die beteiligten Kämpfer erlitten durch die Detonation vorübergehende Hörschäden, konnten jedoch von Priesterin Lumina Flammenfeder umgehend versorgt werden. Dank der Aufbereitung durch die Jägergilde fand das Skelett des Meeresriesen seinen Platz im Museum Lichthafen, wo er heute als ausgestelltes Exemplar bewundert werden kann.
[[Datei:Bürgerausstellung1.jpg|mini]]
'''''Die Informationstafel:'''''<blockquote>Am 07.02.51 schloss sich der Hain den Jägern an, die mysteriösen Löchern im Schattenwald nachgingen. Anfangs handelte es sich um kleine Hügel, die sich bald zu größeren Hügeln entwickelten. Eine Falle wurde aufgebaut, doch der Wurm umging diese, indem er von der anderen Seite angriff. Der Verdacht, dass dem Wurm etwas fehlen könnte, wurde schnell bestätigt. Auf den Hinweis von Druidin Xeta hin, nahm Hochdruide Nigel Kontakt zum Wurm auf und erfuhr, dass er als Jungtier per Schiff hierher gebracht wurde, unklar, ob zufällig oder durch Schmuggel. Das Tier vermisste seine Familie und Heimat. Der Hochdruide bot dem Tier an, ihn zurückzubringen, unter der Bedingung, dass es friedlich folgte. Einige Anwesenden reagierten jedoch mit Angriffen, was die Verhandlungen erschwerte und dessen Wut anstachelte. Letztlich aber stimmte der Wurm zu und lebte einige Zeit im Hain. Der Wurm wurde am 23.04.51 durch die Druiden mithilfe des Magierzirkels wieder in seine Heimat überführt.


=== Bürgerbereich und Ausstellungen ===
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[[Datei:Bürgerbereich.jpg|links|mini]]Im Bereich der Bürgerausstellungen können Bürger Lichthafens eigene Werke, Sammlungen, Handwerksstücke und besondere Fundstücke präsentieren und mit anderen teilen. Dafür stehen eigene Schaukästen und Ausstellungsflächen zur Verfügung. Eine kleine Bühne bietet darüber hinaus Raum für Vorträge, Lesungen, Musik und andere Darbietungen. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgt ein kleines Büfett, sodass die Bürgerausstellung zugleich ein Ort der Begegnung und des Austauschs sein kann. Was hier gezeigt wird, muss nicht von großer historischer Bedeutung sein. Es geht um euch Bürger, eure Geschichten, eure Talente und die Dinge, die euch persönlich wichtig sind. Denn ein Museum bewahrt nicht nur die Vergangenheit eines Landes – es gibt auch seiner Gegenwart eine Stimme.
Ansprechpartner: Hochdruide Nigel aus der Witterfront</blockquote>
⇒ Ab hier führen beide Treppen wieder hinab in das Erdgeschoss. Nutzt eure restliche Zeit gerne um in der königlichen Bibliothek zu recherchieren.

Aktuelle Version vom 31. August 2026, 20:55 Uhr

Wissensartikel von Celina

Das Erdgeschoss

⇒ Direkt links neben dem Empfangsbereich beginnt der Rundgang durch die Dauerausstellungen. ⇐

Die Naturausstellung

Die Enklave des Cenarius betreut hier den naturkundlichen Bereich des Museums und ermöglicht Besuchern einen Einblick in die heimische Pflanzen- und bedingt auch Tierwelt Lichthafens. Ziel dieser Ausstellung ist es, Wissen über die Natur zu bewahren, ökologische Zusammenhänge verständlich zu vermitteln und das Wirken der Druiden des Hains näherzubringen.

Das Herzstück des Bereichs bildet eine umfangreiche Sammlung lebender Heil- und Nutzpflanzen, die in speziell angefertigten Pflanzenregalen kultiviert werden. Besucher können hier zahlreiche bekannte Kräuter unserer Heimat aus nächster Nähe betrachten und mehr über ihre Herkunft, Verwendung und besonderen Eigenschaften erfahren. Aus Sicherheitsgründen können einige besonders seltene oder gefährliche Pflanzen nicht lebendig ausgestellt werden. Für diese wurden naturgetreue Nachbildungen angefertigt, die dennoch einen authentischen Eindruck vermitteln und den vollständigen Überblick über die Pflanzenwelt ergänzen. Die Pflege sämtlicher Pflanzen erfolgt ausschließlich durch die Druiden des Hains, welche die Gewächse regelmäßig versorgen und zugleich für ihre eigenen naturkundlichen Arbeiten nutzen.

Die Informationstafeln:

Diese umfasst:

  • eine lebende Kräuterausstellung mit zahlreichen heimischen Pflanzen: u.a. Ankerkraut, Arthas Träne, Azharas Schleier, Blassblatt, Druidenkraut, Eisdorn, Flammenkappe, Flitzdistel, Flussknospe, Fuchsblume, Golddorn, Goldklee, Maguskönigskraut, Meeresstängel, Mondbeeren, Teepflanze, Regenmohn, Schattenjasmin, Schneelilie, Seidenkraut, Sonnengras, Sturmwinde, Teufelsgras, Tigerlilie, Traumblatt, Traumlaub, Traumwinde, Urflechte, Winterbiss, Würgetang, Zottelkappe
  • naturgetreue Nachbildungen seltener oder gefährlicher Gewächse Nachbildungen: u.a. Frostlotus, Geisterpilz, Goldener Sansam, Khadgars Schnurrbart, Schwarzer Lotus

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung ist das Meerwasserbecken, das sowohl der Forschung als auch dem Schutz der heimischen Meereswelt dient. Hier werden verletzte oder geschwächte Meeresbewohner aufgenommen, gepflegt und – sofern möglich – nach ihrer Genesung wieder in die Freiheit entlassen. Gleichzeitig vermittelt die Ausstellung Wissenswertes über die Tierwelt unserer Küsten, ihre Lebensräume und die Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs mit der Natur.

Der gesamte naturkundliche Bereich steht unter der Aufsicht der Enklave des Cenarius. Sämtliche Pflanzen, Tiere und Ausstellungsstücke werden regelmäßig gepflegt, überwacht und bei Bedarf erweitert, sodass die Ausstellung auch künftig mit neuen Erkenntnissen und Exponaten wachsen kann. Die enge Zusammenarbeit zwischen Museum und Hain trägt dazu bei, das Wissen über Flora, Fauna und das natürliche Gleichgewicht unserer Heimat dauerhaft zu bewahren.

Ansprechpartner: Myrralune Velas und die Enklave des Cenarius

Das Drachenskelett

Im Zentrum dieser Ausstellung erhebt sich das gewaltige Skelett eines längst auf Kitar verendeten Blau-Drachen. Zwischen den mächtigen Rippen und den gewundenen Knochen sind noch immer Spuren jener gewaltigen Kreatur zu erkennen, die einst Himmel und Magie beherrschte. Kristalline Wucherungen der ehemaligen arkanen Verseuchung seiner Umgebung und magische Rückstände zeugen davon, dass es sich bei diesen Überresten keineswegs um die gewöhnlichen Knochen eines Tieres handelt. Zur Veranschaulichung seiner ehemaligen Wirkung auf seine Umgebung im Schattenwald kann man nicht nur die Nachbauten der kristallinen Wucherungen sondern unter einem Schutzglas ebenfalls ein Original begutachten. Das vollständig erhaltene Skelett sowie die magische Illusion bieten Besuchern einen seltenen Einblick in den Körperbau eines solchen Drachen und vermitteln zugleich eine Vorstellung von der gewaltigen Größe dieser Wesen.

Die Informationstafel:

Was heute als eindrucksvolles Ausstellungsstück hier zu sehen ist, befand sich einst tief im Schattenwald und konnte dort nicht dauerhaft verbleiben. Die Überreste des Blau-Drachen sind noch immer von arkaner Energie durchdrungen, die über lange Zeit die unmittelbare Umgebung beeinflusst und insbesondere die Pflanzen verändert hatte. Besondere Vorsicht war geboten, da die Umgebung auf andere Magieformen reagieren konnte und bereits zur Entstehung einer arkanen Anomalie beigetragen hatte. Die Krone und der Magierzirkel entschieden daher, die Überreste aus dem Wald zu entfernen, um der Umgebung eine natürlich Regeneration zu ermöglichen und die wertvollen Knochen vor illegalem Abbau zu schützen. Für den Abtransport wurden Teile des Skeletts abgebaut und magisch untersucht. Fern vom ursprünglichen Fundort wurden die Überreste unter kontrollierten Bedingungen wieder zusammengesetzt, abgesichert und für ihre heutige Ausstellung vorbereitet. Das Skelett befindet sich daher weiterhin in einem Bann Feld und wird durch magische Schutzmaßnahmen stabilisiert. Weitere Informationen zur Geschichte des Drachen erwarten euch im gegenüberliegenden Raum. Ansprechpartner: Estragon McEfferd und der Magierzirkel

⇒ Durchquert ihr nun die Tür gegenüber dem Drachenskelett, gelangt ihr direkt in den Innenhof. ⇐

Der Innenhof

Mitten im Museum befindet sich ein begrünter Innenhof, der als ruhiger Rückzugs- und Durchgangsbereich zwischen den Ausstellungen dient. Ein plätschernder Brunnen, üppige Pflanzen und ein natürliches Rankendach verleihen diesem Ort eine angenehme, entspannte Atmosphäre. Zwei Sitzbänke laden Besucher dazu ein, einen Moment zu verweilen. Schmetterlinge und die liebevoll gestaltete Bepflanzung unterstreichen den friedlichen Charakter des Innenhofs und schaffen einen kleinen Ort der Erholung. Von hier aus führen zwei Wege in weitere Bereiche des Museums.

⇒ Eine weitere Tür führt euch zu den wichtigen geschichtlichen Ereignissen. ⇐


Wichtige geschichtliche Ereignisse

Lichthafen früher

"Stumme Zeugen einer vergangenen Zeit ragen aus dem wuchernden Grün empor. Wo einst das Lachen von Siedlern erklang, herrscht nun nur noch das Wispern des Windes in den verfallenen Hallen des Gutes, welches die Natur sich unerbittlich zurückeroberte." [1] Die Informationstafel:

Infolge einer arkanen Anomalie, die durch eine beschädigte Sognadel (ein Überbleibsel der Ankunft des Blaudrachen) ausgelöst wurde, mussten die ursprünglichen Allianz-Siedler die Insel fluchtartig verlassen. Viele Siedler wurden durch die entstandene massive arkane Druckwelle getötet. Das florierende Kitar wurde über Nacht aufgegeben, zurück blieb eine Infrastruktur, die dem langsamen Verfall preisgegeben war. [2] Gut sechs Jahre lang blieb die Insel sich selbst überlassen. Während die Allianz die Insel als "verlorenes Territorium" abschrieb, holte sich die Natur Felder und Gärten zurück. Die Gebäude dienten in dieser Zeit höchstens als flüchtiger Unterschlupf für die im Wald verbliebenen Trollstämme oder ansässige Tiere. [3] Die Ankunft der Flüchtlinge aus Neu Avalon markierte den Wendepunkt. Sie fanden die Insel in einem Zustand fortgeschrittener Erosion vor, erkannten jedoch das Potenzial der soliden Grundmauern. Mit der Hilfe der Kirin Tor wurde das Problem der Sognadel gelöst, was die Neugründung von Lichthafen ermöglichte.

"Die alte Allianz-Siedlung lehrt uns, dass Beständigkeit ein Privileg ist, das jeden Tag aufs Neue gegen die Mächte des Chaos verteidigt werden muss."


Das Drachenskelett

"Vor Euch liegt das gewaltige Skelett eines Blaudrachen, tief im Schattenwald verborgen. Obgleich der Drache längst gefallen ist, durchziehen noch immer arkane Energien seine Überreste – und prägen seine Umgebung auf einzigartige Weise." [4] Die Informationstafel:

Nach dem Nexuskrieg rettete sich ein geschwächter Blaudrache gemeinsam mit einigen seiner Anhänger und mithilfe einer Sog-Nadel auf die Insel. Die Strapazen der Flucht und die vorangegangenen Kämpfe forderten jedoch ihren Tribut: Nahe der Küste des Schattenwaldes verendete das mächtige Wesen. Seine Gefolgschaft blieb zurück, vertiefte ihre Studien der arkanen Künste und setzte ihr Wirken auf der Insel fort. Dieses Ereignis hatte auch erheblichen Einfluss auf die damals hier lebenden Wald Trolle, später die Schwarzborken. [5] Die fortgesetzten Forschungen am Skelett brachten neue Erkenntnisse über die gebundenen Energien, aber auch magische Probleme hervor. Gleichzeitig häuften sich Berichte über arkan bedingte Veränderungen im Umfeld – ein deutliches Zeichen für die anhaltende Macht des gefallenen Drachen und die wachsende Bedeutung dieses Ortes für den Magierzirkel. [6] Zu Beginn des Jahres wurde das Drachenskelett unter großen Anstrengungen in die Stadt überführt. Am Magierzirkel gelang es schließlich, die unkontrollierten Energien zu bändigen und das Relikt zu sichern. Seit dem Ende des Jahres ist es im Museum ausgestellt und der Forschung wie auch der Erinnerung gewidmet. Die Druiden widmen sich seit dem der Wiederherstellung der dortigen Umwelt.

„Das Drachenskelett ist ein Relikt vergangener Macht und zugleich eine Quelle neuen Wissens – heute mahnt es uns an Kräfte, die jenseits unseres Verständnisses wirken.“


Die Gruft im Tristen Tal

"Vor Euch liegt ein unterirdisches Gewölbe im sogenannten tristen Tal – ein düsterer Ort nahe der Stadtgrenze zum Schattenwald. Einst als Gefängnis für mächtige Magiewirker errichtet, birgt dieses uralte Bauwerk die Spuren zahlloser Schicksale und gescheiterter Fluchtversuche." [7] Die Informationstafel:

Zur Zeit des Höhepunkts des Nachtelfenreiches unter Königin Azshara wurde fernab der großen Städte ein unterirdisches Magiergefängnis errichtet. Hier sollten magiebegabte Feinde gefangen gehalten und durch mächtige arkane Sicherungen an jeder Flucht gehindert werden. Als der Krieg der Ahnen tobte und das Reich ins Wanken geriet, wurden die Gefangenen ihrem Schicksal überlassen. Verzweifelt versuchten sie, die magischen Siegel zu brechen – doch keiner entkam. Mit der Zerstörung des Brunnens der Ewigkeit und der Teilung der Welt wurde das Gefängnis auf die heutige Insel getragen. Weder die Schwarzborken-Trolle noch spätere Bewohner betraten das Gewölbe. Erst eine Hochelfe namens Nynaeve al'Meara drang mit einer Expedition hinein – doch sie und ihre Begleiter fanden dort den Tod. Ihre Versuche deaktivierten jedoch viele der alten Sicherungen und machten das Gewölbe erstmals zugänglich. Ein Dunkeleisenzwerg nutzte das verfallene Gefängnis für seine eigenen Forschungen. Getrieben von Trauer versuchte er, seine Familie dem Tod zu entreißen. Seine Experimente scheiterten, und sein Geist blieb an diesen Ort gebunden. Eine Expedition unter der Gnomin Tinka drang in das Gewölbe vor, wurde jedoch von verbliebenen magischen Sicherungen eingeschlossen. Die gesamte Gruppe kam ums Leben, während der ruhelose Geist des Zwerges weiterhin über den Ort wachte. Im Jahr 42 hatte der Magierzirkel zwar damit begonnen das Gewölbe zu erforschen, konnte allerdings aufgrund der vorherrschenden baulichen Umstände keine größeren Erfolge vermelden. [8] Nachdem verschiedene Institutionen Lichthafens Problemen mit einem Nekromanten nachgingen und das alte Gewölbe im Tristen Tal in diesem Zuge gesichert werden konnte, wurde ein großes Grabungslager errichtet. Unter Leitung der Archäologischen Gesellschaft Lichthafen gelang erstmals eine erfolgreiche Sicherung des Gewölbes. Das marode Bauwerk wurde stabilisiert, Wasser abgepumpt und erste systematische Forschungen eingeleitet, welche die hier zu lesenden Ergebnisse lieferte.

„Was einst als Gefängnis errichtet wurde, ist heute ein Ort der Erkenntnis – doch seine Schatten reichen vielleicht tiefer, als es jedes Licht zu erhellen vermag.“


Kampf gegen die Schwarzborken

"Im Dickicht des Schattenwaldes rühren sich die Ureinwohner, die Schwarzborken Trolle. Lichthafener Streiter stellen sich den anstürmenden Trollen, die ihr Territorium mit aller Wildheit verteidigen" [9] Die Informationstafel:

Nach der Implosion des Brunnens der Ewigkeit und der Spaltung des Kontinents trennte sich die heutige Insel (welche von den Trollen "Rokh'watha“ genannt wurde) von Kalimdor und verschob sich in den Wirren der Teilung mitten ins Meer hinein. Die Schwarzborken lebten von nun an in Stämme aufgeteilt, abgeschottet und ungestört auf der Insel. Erst im Jahr 25 wurden Sie von der Kolonisierung der Allianz gestört. Die Trolle hatten als Ureinwohner ein berechtigtes Interesse daran, ihre schwindenden Lebensräume zu schützen. Erste Grenzstreitigkeiten waren die Folge. Nach dem Nexus Krieg im Jahr 34 rettete sich einer der Blaudrachen mit einigen Anhängern und der Hilfe einer Sog Nadel auf die Insel. Die Trolle deuteten das Ereignis wohl als einen "Loa“. Daraus resultierten erste stärkere Angriffe der noch gespaltenen Troll Stämme gegen die Allianz Siedler. Später schlossen sich die Stämme zusammen. [10] Seit Anfang des Jahres 43 hatten die Spannungen zwischen der Bramswacht und den einheimischen Schwarzborken-Trollen enorm zugenommen. Es kam zu weiteren Grenzüberschreitungen und zunehmenden Konflikten. Diese aufkeimende Bedrohung wurde letztlich in einer großen Schlacht im Schattenwald getilgt. Zwar wurden die Schwarzborken vernichtend geschlagen, doch fielen auch unzählige Bewohner Lichthafens in dieser Schlacht. Letzte Reste der Schwarzborken starben bei Piratenüberfällen, welche die Situation für sich ausnutzten.

"Der Schattenwald bleibt ein Teil unserer Identität – ein Ort der Gefahr, der uns mahnt, der Natur mit Respekt zu begegnen. Nicht vergessen sollten wir aber auch die Trolle und deren Geschichte."


Angriff der Legion

"Der Himmel über Kitar färbte sich in ein giftiges Grün, als die flammenden Boten des Untergangs herabfuhren. Ein Moment, in dem die Hoffnung selbst unter der Last der dämonischen Übermacht zu zerbrechen drohte." [11] Die Informationstafel:

Mit dem Beginn des weltweiten Eroberungsfeldzugs der Brennenden Legion wurde auch Lichthafen ins Visier genommen. Fünf Jahre an Kämpfen und Katastrophen haben sicherlich ihre Wunden hinterlassen und das Militär der Insel war durch die jüngsten Naga Angriffe noch immer stark geschwächt. Verteidigungsanlagen lagen brach oder mussten noch repariert werden. Kurz um, das Königreich war weitaus weniger gerüstet als notwendig gewesen wäre. Lichthafen musste unter dem Druck der Invasion überstürzt evakuiert werden. Die Stadt fiel in die Hände der Legion, die Kitar als strategischen Vorposten nutzte. Während die Hauptstreitkräfte der Legion an anderen Fronten Azeroths gebunden waren, formierten sich die Exilanten aus Lichthafen unter der Leitung der damaligen Regentin im Ausland neu. Der Widerstand gegen die Besatzer und der Wunsch auf eine baldige Rückkehr in die Heimat stärkte den Zusammenhalt zwischen den verschiedenen Völkern. Durch eine koordinierte Offensive auf den Hafen und viele anschließende Kämpfe gelang die endgültige Vertreibung der Legion von der Insel. Dieser Sieg ermöglichte die Rückkehr der ehemaligen Einwohner.

"Aus der Asche der dämonischen Verwüstung erhob sich ein neues Gemeinschaftsgefühl und auch Lichthafen wurde zum Symbol unbeugsamen Widerstands."


Kampf gegen die Naga

"Am sturmumtosten Strand nahe des Bauernhofes erheben sich Nagas aus den Fluten, um die Küste für sich zu beanspruchen, während Lichthafens Verteidiger ihnen entschlossen entgegentreten." [12] Die Informationstafel:

Ab Mitte des Jahres kam es immer wieder zu vereinzelten Murloc Sichtungen, welche den Naga als Späher dienten. Die Naga erhoben anschließend Anspruch auf die Küstenregion und griffen aus dem Meer heraus an. Nach vielen Kämpfen mündete diese Bedrohung in einer großen Schlacht nahe dem Bauernhof. Zwar gelang es den Verteidigern, den Angriff zurückzuschlagen und die Küste zu sichern, doch schien diese Bedrohung ein übermächtiges Problem zu sein. Als die Lage im Juli für das Königreich aussichtslos schien, zogen sich die Naga plötzlich ins Meer zurück und verschwanden.

„So blieb das Meer ein Weg des Lebens – und wurde nicht zum Ursprung der Furcht.“


Angriff auf den Magierzirkel

"Vor Euch entfaltet sich ein erbittertes Gefecht am Magierzirkel: Ein Nekromant auf der Suche nach einem Artefakt beschwört Horden von Untoten, die gegen die Verteidiger Lichthafens anstürmen." [13] Die Informationstafel:

Was in der Jarngorfmine begonnen hatte, führte zu einem massiven Angriff auf den Magierzirkel. Es wurde ein Nekromant gesehen, als er auf dem eroberten Gelände des Zirkels ein Amulett aus der Mine dem Forschungsgebäude entriss. Dies bedrohte nicht nur den Zirkel selbst, sondern die gesamte Region. In einem intensiven Gefecht gelang den verbliebenden Magiern und den herbeigeeilten Truppen des Königreiches die Rückeroberung des Zirkels, obgleich die Verluste immens waren. Die weitere Verfolgung des Feindes führte nahe der Bramswacht zu einem unheiligen Ritual und weiteren schweren Kämpfen.

„Mit seinem Fall wurde zwar die Untote Bedrohung aufgehalten, doch verlor Lichthafen viele tapfere Streiter.“


Die Zukunft Lichthafens

"Vor Euch steht kein Zeugnis einer vergangenen Zeit, sondern ein Versprechen für das, was kommen mag." Die Informationstafel:

Das Banner Lichthafens, flankiert von zwei Rüstungen und umgeben von zarten Blüten, steht für ein Königreich, dessen Geschichte noch lange nicht zu Ende geschrieben ist. Die Rüstungen erinnern an jene, die seine Gegenwart schützen, während die Blüten für Wachstum, Hoffnung und den Neubeginn stehen. Was dieses Werk zeigt, ist bewusst unvollständig. Es lässt Raum für all jene Geschichten, die Lichthafen noch erleben wird, jene Bürger, die seine Zukunft gestalten, und jene Ereignisse, von denen heute noch niemand erzählen kann. 

"Wo vergangene Ausstellungen von Krieg, Verlust und überwundenen Gefahren berichten, soll dieses Werk daran erinnern: Die nächste Seite der Geschichte ist noch leer. Wir gestalten unsere Zukunft. Jeden Tag."

Ansprechpartner: Celina An'thria

Die Geschichte der Schusswaffen

Die Informationstafel:

Diese Ausstellung, zeigt die Entwicklung der Schusswaffen von ihren frühen Vorläufern bis zu den modernen Waffen unserer Zeit. Zu sehen sind historische Nachbildungen und unbrauchbar gemachte Originale, die verschiedene Meilensteine der Waffenentwicklung veranschaulichen – von den frühen zwergischen Sternenbögen über Donnerbüchsen und Langgewehre bis hin zu modernen Repetier- und Mehrschusswaffen. Die Ausstellung zeigt dabei nicht nur die Entwicklung von Munition und Feuerkraft, sondern auch die technischen Fortschritte bei Verschlüssen, Ladeverfahren und die besonderen Erfindungen gnomischer Tüftler. Wer tiefer in die Geschichte der Schusswaffe eintauchen möchte, findet in unserem Archiv eine ausführliche Darstellung ihrer Entwicklung, ihrer bedeutendsten Erfindungen und ihrer Wegbereiter, inklusive Zeichnungen. Hinweis: Ursprünglich war diese Ausstellung als Teil der wechselnden Ausstellungen im ersten Stock vorgesehen.

Ansprechpartner: Baron Loken von Heimlichfeuer

⇒ Hier haltet ihr euch am besten Links und geht direkt in die königliche Ausstellung ⇐

Die königliche Ausstellung

Die königliche Ausstellung widmet sich Ihrer Majestät Leoly I. von Rabenfels und der noch jungen konstitutionellen Monarchie des Königreichs Lichthafen. Die hier versammelten Exponate stehen sinnbildlich für die verschiedenen Säulen der Krone: Herrschaft, Schutz, Verantwortung und die Verbundenheit zwischen Monarchie und Volk. Vom königlichen Flaggschiff über die Rüstung der Rabenwache bis hin zu Diadem, Szepter und Thron der Königin geben sie einen Einblick in die sichtbaren Zeichen und Traditionen des Königshauses. Gemeinsam erzählen die Exponate von Leoly I. von Rabenfels und dem Selbstverständnis der Krone im konstitutionellen Königreich Lichthafen.

Diadem der goldenen Dämmerung

Die Informationstafel:

Aus der Seele eines besiegten Fluchs geschmiedet, ist dieses Diadem das Manifest unserer Königin. Ihre wahre Macht misst sich nicht an vernichteten Feinden, sondern daran, wie viele ihrer Kinder sie sicher nach Hause bringt. Einst verheerte das Metall als nekrotisches Amulett den Schattenwald, ehe Königin Leoly es von seiner Fäulnis befreite. Verschmolzen mit Feingold, Echtsilber, Diamanten und Tansaniten zu einer titanisch inspirierten orbitalen Matrix, dient das Artefakt keiner Zerstörung mehr: Das Diadem der goldenen Dämmerung tritt direkt mit der Seele seiner Trägerin in Resonanz und wacht als leuchtender Schutzschild über ganz Lichthafen.

Das Szepter unserer Königin:

Die Informationstafel:

Als Geschenk der Bürger und Honoratioren von Lichthafen kurz nach der Krönung überreicht, steht das aus edlem Gold gefertigte Szepter für das tiefe Vertrauen zwischen Volk und Krone. Es wurde von der örtlichen Goldschmiede in aufwendiger Handarbeit erschaffen und verziert. Als sichtbares Zeichen der konstitutionellen Ordnung symbolisiert es nicht bloß Herrschaft, sondern die Verantwortung der Monarchin als Hüterin des Rechts und Schutzpatronin der Insel. Die Namen der Schenkenden mögen in den Hallen der Geschichte verblasst sein, doch das Szepter erinnert bis heute an den Tag, an dem Volk und Königin ihr gemeinsames Schicksal besiegelten.

Der Thron unserer Königin:

Die Informationstafel:

Aus seltenem, tiefdunklem Ebenholz geschnitzt, bildet dieser Thron das würdevolle Zentrum der konstitutionellen Monarchie Lichthafens. Das Holz ist mit aufwendigen Reliefs von Raben verziert – dem Wappentier von Königin Leoly. Das tief violette Polster setzt einen edlen Akzent und symbolisiert seit jeher den königlichen Stand sowie die magische Verbundenheit der Krone mit dem Reich. Der Thron verbindet schlichte Eleganz mit mächtiger Symbolik: Er steht für Standhaftigkeit, Schutz und das Versprechen der Königin, ihr Amt stets zum Wohle ihres Volkes auszuüben.

Eine Standarte des Königreiches:

Die Informationstafel:

Diese Standarte, gezeichnet vom Gefecht, wurde im Dezember des Jahres 50' im Kampf gegen den Nekromanten und seinen Lich erhoben. Ihre goldbestickten Kanten sind von Ruß gezeichnet, das einst makellose Tuch trägt die Spuren des Schlachtfeldes. Doch mehr als nur ein Banner ist sie ein Symbol des Widerstands. Sie wurde getragen von jenen, die sich der drohenden Finsternis entgegenstellten, gar ein Leuchtfeuer der Hoffnung inmitten der Schatten. Als der Feind fiel, war es dieses Banner, das zuletzt im kalten Wind über den Ruinen des Verderbens wehte – ein Zeugnis des Sieges der Lebenden über die Unheiligen. Ein Relikt der Tapferkeit jener, die für Lichthafen kämpften und siegten.

Das Flaggschiff "Madaya"

Die Informationstafel:

Die Madaya ist als imposanter Zweidecker mit 80 Kanonen und einer Tonnage von 1900 Tonnen das einzige Kriegsschiff sowie das stolze Flaggschiff der Lichthafener Marine. Benannt nach Königin Leolys Tochter, Prinzessin Madaya von Lichthafen, sichert der mächtige Aushängeschild der Flotte mit einer Besatzung von 500 bis 700 Mann die Hoheitsgewässer der Insel vor Bedrohungen, Eindringlingen und Invasoren. Als detailliertes Schiffsmodell im Museum ausgestellt, steht die Madaya symbolisch für den militärischen Schutz, die Souveränität des Inselreichs auf See sowie die unprätentiöse Wachsamkeit der Krone über Land und Leute.

Die Rüstung der Königsgarde:

Die Informationstafel:

Die dunkelgraue Rüstung der Königsgarde steht für den persönlichen Schutz der Monarchin. Die aus weniger als 100 Mann bestehende Hausgarde gilt als Leolys absolute Elite-Einheit, die sich durch eiserne Disziplin und erstklassige Ausbildung auszeichnet. Statt einer trägen, schweren Stahlplatte setzt die Garde auf eine zwar kostspielige, aber extrem leichte Konstruktion aus edlem Mithril, gehärtetem Leder und Kettengeflecht. Diese Bauweise gewährt den Gardisten maximale Agilität und ein blitzschnelles Eingreifen im Notfall. Im regulären Wachtdienst ist der Speer die bevorzugte Waffe, während im echten Kampf oft Langschwerter und Musketen, sowie andere, individuell angepasste Waffen zum Einsatz kommen. Die Rüstung trägt stolz die Symbolik des Hauses von Rabenfels, während ein Helmbusch aus dunklen Rabenfedern und die raubvogelartige Visierform das Wappentier – den Kolkraben – direkt im Erscheinungsbild der Königsgarde verewigen.
Ansprechpartner: Ihre Majestät, Königin Leoly

Die Lichthafener Handelsbeziehungen

Links in den Regalen werden Aufzeichnungen vergangener Handelsfahrten, Reiseberichte und historische Karten aus dem Archiv Lichthafens verwahrt. Sie dokumentieren die Entwicklung der Handelswege Kitars und geben Einblick in die Waren, Völker und Häfen, mit denen die Insel in Verbindung steht oder stand.

Die Informationstafel:

Bestaunt die große Karte der Lichthafener Handelsrouten. Die Insel Kitar liegt südlich von Kalimdor. Das Königreich verfolgt eine exportorientierte Wirtschaftspolitik. Ziel ist es, die eigenen Erzeugnisse auf den Märkten Azeroths zu platzieren, Handelsbeziehungen auszubauen und gegenüber anderen Ländern eine möglichst günstige Handelsbilanz zu erzielen. Die hier ausgestellte Karte zeigt die drei großen Handelsrouten des Königreichs Lichthafen. Sie verbinden Kitar mit den Häfen und Handelsplätzen Kalimdors, der Östlichen Königreiche sowie den Inselregionen Azeroths. Die Karte macht damit sichtbar, was für die Insel Kitar von besonderer Bedeutung ist: Kitar ist nicht lediglich ein abgelegener Punkt im Meer, sondern ein Knotenpunkt eines weitreichenden Handelsnetzes. Neben der Karte geben ausgewählte Erzeugnisse einen kleinen Einblick in das Leben auf Kitar: auf der Insel gewonnenes Zuckerrohr, Meersalz, Olivenöl, Seife, Organgenlikör und Kitarer Rum stehen stellvertretend für die natürlichen Ressourcen und die handwerklichen Erzeugnisse, mit denen Kitar seinen Platz im Handel Azeroths gefunden hat. Die Ausstellung versteht sich damit nicht nur als Darstellung eines Ortes auf der Karte, sondern als Blick auf Kitar als lebendigen Teil der Welt Azeroths.

Folgende Häfen sind verzeichnet (von Links nach Rechts):

  • Azurmythosinsel, die Exodar
  • Feralas, die Mondfederfeste
  • Kitar, Hauptstadt Lichthafen
  • Uldum, Ankhaten
  • Tanaris, Gadgetzan
  • Düstermarschen, Theramor
  • Echoinseln, Dunkelspeere
  • Durotar, Hauptstadt Orgrimmar
  • Boreanische Tundra, Valianz Feste
  • Heulender Fjord, Hafen von Valgarde
  • Suramar, Hauptstadt Suramar
  • Pandaria, Jadewald
  • Schlingendorntal, Beutebucht
  • Sturmwind, Hauptstadt Sturmwind
  • Sumpfland, Hafen von Menethil
  • Immersangwald, Hauptstadt Silbermond
  • Schattenhochland, Hochstade
  • Sümpfe des Elends, Kraulsumpf

Ansprechpartner: Fürstin Kathleya von Dämmerpfeil, das Schloss Rabenfels

⇒ Nun nehmt ihr die Treppe hinauf zum ersten Obergeschoss und zu den wechselnden Ausstellungen. ⇐

Erstes Obergeschoss

Das erste Obergeschoss ist vollständig wechselnden Sonderausstellungen vorbehalten. Hier sollen regelmäßig neue Themen präsentiert, historische Sammlungen ausgetauscht sowie zeitlich begrenzte Ausstellungen eingerichtet werden. Zusätzlich steht ein eigener Bereich für Bürgerausstellungen, Vorträge und Präsentationen zur eurer freien Verfügung.

⇒ Hier findet ihr einen Rundweg und könnt keine Ausstellung verpassen. ⇐

Die Kunstausstellung der Freigeister

"Kunst kennt keine Grenzen – weder in ihrer Form noch in der Art, wie sie entsteht."

Die Informationstafel:

„Lichthafens Vielfalt“ ist eine von den Freigeistern kuratierte Ausstellung, die der künstlerischen und kulturellen Vielfalt Lichthafens gewidmet ist. Das Künstlerkollektiv selbst steuert eigene Werke bei, hat im Vorfeld der Museumseröffnung jedoch auch die Bewohner der Stadt dazu aufgerufen, eigene Kunstwerke einzureichen. So vereint die Ausstellung neben den Arbeiten der Freigeister auch einige Beispiele örtlicher Volkskunst.

Eine feste Themenvorgabe gibt es bewusst nicht. Stattdessen steht die Vielfalt selbst im Mittelpunkt: Kunstwerke der unterschiedlichen Völker und Kulturen Lichthafens treffen aufeinander und zeigen verschiedenste künstlerische Ausdrucksformen. Gemälde, Skulpturen, Lyrik und Musik finden hier ebenso ihren Platz wie Arbeiten aus Holz, Stein, Keramik und anderen Materialien. Unterschiedliche Stile, Techniken und künstlerische Ansätze werden dabei nicht voneinander getrennt, sondern bewusst nebeneinandergestellt. Auf diese Weise repräsentiert die Ausstellung den kulturellen Schmelztiegel Lichthafens.

„Lichthafens Vielfalt“ versteht sich dabei nicht als abgeschlossene Sammlung, sondern als offenes und wandelbares Ausstellungskonzept. So können im Laufe der Zeit Kunstwerke ausgetauscht, ergänzt oder verändert werden und die Ausstellung auf diese Weise immer wieder neue Facetten der Stadt und ihrer Bevölkerung zeigen. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, die Ausstellung eigenständig zu erkunden. Die Wachsrollen dürfen nach entsprechender Anleitung selbst abgespielt und gewechselt werden. In den Gedichtsbänden darf eigenständig geblättert und gelesen werden. Ob beim Betrachten der Werke, beim Lauschen der Wachsrollen oder beim Blättern in den Gedichtsbänden – alles lässt sich hier auf eigene Faust entdecken und interpretieren!

Ausgestellte Werke

Zusätzliche Informationen hier.

Volkskunst

  • VK1 – „Brücke nach Lichthafen“ Miriam · Nussbaumholz
  • VK2 – „Blick der Titanen“ Inanna Morgenhauch · Lichthafener Keramik, Gold- und Bronzeglasur
  • VK3 – „Sommernachtstanz“ Inanna Morgenhauch · Lichthafener Keramik
  • VK4 – „Gläserner Rabe“ Meralona Mollier · Gefärbtes Glas
  • VK5 – „Hüter des Waldes“ Evirell · Eichenholz
  • VK6 – „Pandaria-Tiger“Miriam · Treibholz

Musik & Lyrik

  • Phonograph - Kommode mit Wachswalzenphonograph · diverse Wachswalzen
  • Sammelband 1 - Buchband mit Gedichten von Krazzix SchimmelBürst
  • Sammelband 2 - Buchband mit Gedichten von Xalaren

Freigeister

  • Gemälde 1 – „Verborgenes Versprechen“ Belilia · Ölmalerei auf Leinwand
  • Gemälde 2 – „Seerosen“ Tharalia Blättermeer · Ölmalerei auf Leinwand
  • Gemälde 3 – „Silbergewobener Nachthimmel“ Belilia · Wachsmalerei auf Leinwand, Naturmaterialien
  • Gemälde 4 – „Waldgeboren“ Belilia · Fingermalerei aus natürlich gewonnenen Pigmenten, Holz & Stein
  • FG1 – „Erbe“ Rocko Holzmann · Nussbaumholz
  • FG2 – „Rausch“ Rocko Holzmann · Nussbaumholz
  • Skulptur 1 – „Feinsinn“ Lynestra Auenwispern & Xalaren · Eichenholz, Klangspiel
  • Skulptur 2 – „Alabasterthron“ Lynestra Auenwispern & Myriel Sehnenglanz · Alabaster, lebende Pflanzen
  • Skulptur 3 – „Zerbrechliche Natur“ Meralona Mollier · Gefärbtes Glas

Ansprechpartner: Xalaren und die Freigeister

Ausstellung der Druiden

Die Informationstafel:

Dieser Schrein gewährt einen kleinen Einblick in den Glauben und die Traditionen der Druiden. Die Pflanzen, Tiere und Sinnbilder dieses Ortes stehen für die enge Verbundenheit der Druiden mit der Natur, den Ahnen und dem Kreislauf des Lebens. Der Brunnen zur Linken ist Aessina gewidmet, dem Geist der lebendigen Wildnis. Auf dem Schrein befinden sich zudem kleine Figuren mehrerer verehrter Ahnen, deren größere Schreine und Darstellungen auch im Hain zu finden sind:

  • Malorne – der große weiße Hirsch
  • Goldrinn – der große Wolf
  • Ursoc – der mächtige Bär
  • Ashamane – die große Pantherin
  • Aviana – die Herrin der Vögel
  • Treant – Hüter und Sinnbild des lebendigen Waldes

Dieser Schrein zeigt allerdings nur einen kleinen Teil des druidischen Glaubens und seiner Ahnen. Sprecht uns für mehr Informationen direkt an.

Ansprechpartner: Myrralune Velas und die Enklave des Cenarius

Ausstellung der Kirche

Die Informationstafel:

Dieser kleine Lichtschrein befand sich einst im Privatbesitz von Lord Falkensang und wurde dem Museum als persönliche Hinterlassenschaft überlassen. Hierbei handelt es sich um einen privaten Andachtsort mit der Inschrift „Das Licht weist den Weg“. Solche Schreine dienen Lichtwirkern als Ort der Meditation, des Gebets und der persönlichen Verbundenheit mit dem Licht. Welche Bedeutung dieser Schrein für Lord Falkensang selbst besaß, lässt sich heute nicht mehr mit Sicherheit sagen.

Begleitet wird der Schrein von Statuetten, die unterschiedliche Aspekte des Glaubens an das Licht versinnbildlichen:

  • Tirion Fordring und Uther Lichtbringer – Sinnbild für die Ideale des Paladins und die unerschütterliche Hingabe an das Licht.
  • Paladine und Priester – Stellvertretend für jene, die im Namen des Lichts Schutz, Gerechtigkeit und Hoffnung bringen.
  • Die Naaru – Verkörperung des Lichts und Sinnbild jener Wesen, die vielen Lichtwirkern als Quelle und Wegweiser ihres Glaubens gelten.

Gemeinsam bilden Schrein und Statuetten einen kleinen Ort der Besinnung innerhalb der Ausstellung und erinnern daran, dass das Licht für seine Anhänger nicht nur Macht, sondern auch Glaube, Hoffnung und Orientierung bedeutet.

Ansprechpartner: Lord Falkensang und das Licht der Hoffnung

Ausstellung des Meeresriesen

Die Informationstafel:

Am 16. des Oktobers im Jahr 50' näherte sich ein Meeresriese der Stadt, was zu einem gut organisierten Einsatz unter der Führung von Gardist Arylissa führte. Die Vorbereitungen umfassten eine präzise abgestimmte Ausrüstung, um die Bedrohung zu neutralisieren. Betäubungsmittel, spezielle Pfeile und eine Zephyriumladung wurden vorbereitet, um den Riesen zu schwächen und zu besiegen. Der Angriff begann, als Gardist Arylissa einen Köder auslegte, der den Riesen anlockte. Gefreiter Soran Schwarzrose übernahm die Rolle des Spähers und beobachtete, wie der Riese den Köder aufnahm. Nachdem das Ziel den Köder verschlungen hatte, wurde das Signal zum Angriff gegeben. Gardist Arylissa, Gefreite Athina und Jäger Akheras führten auf Elekks einen koordinierten Sturmangriff durch, begleitet von Söldnerführer Adrian Coldwin und Söldnerin Adare Neumond. Die Reiter trafen den Riesen mit voller Wucht, während Gefreiter Schwarzrose und Gefreite Solenea Sternenweber aus einer erhöhten Position das Feuer eröffneten. Trotz des erfolgreichen ersten Angriffs erlitt Gardist Arylissas Elekk durch einen Tritt des Riesen schwere Verletzungen, was Arylissa kurzzeitig außer Gefecht setzte. Sie konnte jedoch rasch wieder auf Abstand gehen, während die anderen Reiter den Riesen weiter bedrängten. Paladin Velandra Phönixschwinge unterstützte die Gruppe, indem sie blendendes Licht einsetzte, um den Riesen zusätzlich zu schwächen. Als der Riese sich auf Gardist Arylissa zubewegte, griff Söldnerführer Coldwin ein und fügte dem ausgestreckten Arm des Riesen schwere Verletzungen zu. Söldnerin Neumond nutzte den Moment, um die vorbereitete Zephyriumladung am Rücken des Riesen anzubringen. Der sofortige Rückzug folgte, jedoch brach Arylissas Elekk erneut zusammen. Jäger Akheras rettete sie im letzten Moment. Die Explosion setzte dem Kampf ein Ende, und der Meeresriese war endgültig besiegt. Die beteiligten Kämpfer erlitten durch die Detonation vorübergehende Hörschäden, konnten jedoch von Priesterin Lumina Flammenfeder umgehend versorgt werden. Dank der Aufbereitung durch die Jägergilde fand das Skelett des Meeresriesen seinen Platz im Museum Lichthafen, wo er heute als ausgestelltes Exemplar bewundert werden kann.
Ansprechpartner: Leutnant Arylissa

Der Bürgerbereich und seine Ausstellungen

Die Informationstafel:

In diesem Bereich können Bürger Lichthafens eigene Werke, Sammlungen, Handwerksstücke und besondere Fundstücke präsentieren und mit anderen teilen. Dafür stehen eigene Schaukästen und Ausstellungsflächen zur Verfügung. Eine kleine Bühne bietet darüber hinaus Raum für Vorträge, Lesungen, Musik und andere Darbietungen.

Für das leibliche Wohl der Besucher sorgt ein kleines Büfett, sodass die Bürgerausstellung zugleich ein Ort der Begegnung und des Austauschs sein kann. Was hier gezeigt wird, muss nicht von großer historischer Bedeutung sein. Es geht um euch Bürger, eure Geschichten, eure Talente und die Dinge, die euch persönlich wichtig sind. Denn ein Museum bewahrt nicht nur die Vergangenheit eines Landes – es gibt auch seiner Gegenwart eine Stimme.

Ansprechpartner: Die Museumsverwaltung

derzeitige Ausstellungen:

Ein Sack mit Goldschuppen des Tanaris Wurms

Die Informationstafel:

Am 07.02.51 schloss sich der Hain den Jägern an, die mysteriösen Löchern im Schattenwald nachgingen. Anfangs handelte es sich um kleine Hügel, die sich bald zu größeren Hügeln entwickelten. Eine Falle wurde aufgebaut, doch der Wurm umging diese, indem er von der anderen Seite angriff. Der Verdacht, dass dem Wurm etwas fehlen könnte, wurde schnell bestätigt. Auf den Hinweis von Druidin Xeta hin, nahm Hochdruide Nigel Kontakt zum Wurm auf und erfuhr, dass er als Jungtier per Schiff hierher gebracht wurde, unklar, ob zufällig oder durch Schmuggel. Das Tier vermisste seine Familie und Heimat. Der Hochdruide bot dem Tier an, ihn zurückzubringen, unter der Bedingung, dass es friedlich folgte. Einige Anwesenden reagierten jedoch mit Angriffen, was die Verhandlungen erschwerte und dessen Wut anstachelte. Letztlich aber stimmte der Wurm zu und lebte einige Zeit im Hain. Der Wurm wurde am 23.04.51 durch die Druiden mithilfe des Magierzirkels wieder in seine Heimat überführt.


Ansprechpartner: Hochdruide Nigel aus der Witterfront

⇒ Ab hier führen beide Treppen wieder hinab in das Erdgeschoss. Nutzt eure restliche Zeit gerne um in der königlichen Bibliothek zu recherchieren. ⇐